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Die NEWS 2010
"RASSISMUS - und was machst du?!"
Pressespiegel zur Comenius Auftaktveranstaltung an der Elisabeth-Selbert-Schule Lampertheim
Comenius Auftaktveranstaltung an der Elisabeth-Selbert-Schule Lampertheim
Pressespiegel zur Namensfeier der Elisabeth-Selbert-Schule Lampertheim
Berufsorientierung an der Elisabeth-Selbert-Schule Lampertheim
Industrie-Abschlussklassen präsentieren ihre Projekte
Elisabeth-Selbert-Schule Lampertheim präsentiert sich auf Ausbildungsmesse
3. Ausbildungsinfotag am 27.10.2010 an der Heinrich Metzendorf Schule in Bensheim
Weihbischof Guballa besucht Elisabeth-Selbert-Schule Lampertheim
Welcome to Germany
Virtuelle Werkstatt mit virtuellen Maschinen an der Elisabeth-Selbert-Schule Lampertheim
Einladung zum Honigschlecken - eigene Bienenzucht an den BSL
18. Runder Tisch der Industriekaufleute
Kinder dürfen trauern! Veranstaltung der Fachschule für Sozialpädagogik
Fremdsprachenassistenten coachen Schüler - Bewerbungstraining an den BSL
Auszeichnung der Gewinner des 6. Schreibwettbewerbs
Artikel zu den "Tagen der offenen Türen" an den Beruflichen Schulen
Neues Comenius Projekt an den Beruflichen Schulen
"Tage der offenen Türen" am 5./6. Februar 2010

 

Titel der Veranstaltung: „RASSISMUS - und was machst du?!“

Zeit und Ort: 14.12.2010 von 09:30 – 11:00 Uhr im MediaMaxx der Elisabeth-Selbert-Schule Lampertheim

Hintergründe zu der Veranstaltung:

Die Auftaktveranstaltung an unserer Schule ist der Beginn einer Reihe von Projekten, die sich intensiv mit dem Thema Rassismus auseinandersetzen. Da sich auch die Elisabeth-Selbert-Schule Lampertheim durch eine sehr heterogene Schülerschaft auszeichnet und viele Schüler mit Migrationshintergrund zu ihrer Schulgemeinde zählen, berührt diese kulturelle Vielfalt die Lehrer Ayşe Saçar und Tobias Helfrich (Fachleiter für Politik und Wirtschaft) gemeinsam mit ihren Schülern besonders.

Vor diesem Hintergrund planen sie die Durchführung des Projektes "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage", ein Projekt der Aktion Courage e.V., das gegen alle Formen von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, aktiv vorgehen und einen Beitrag zu einer gewaltfreien, demokratischen Gesellschaft leisten will.

In Anbetracht der aktuellen PISA-Studie bleibt weiterhin klar bestehen, wie stark die soziale Herkunft die spätere Bildungskarriere bestimmt. Dies betrifft vor allem auch Menschen mit Migrationshintergrund. Zudem schneiden Menschen mit Migrationshintergrund in den jüngsten Debatten um Integration nicht sonderlich gut ab. Sacar und Helfrich möchten diesen Aspekt mit in die Debatten einbringen.

Ablauf der Auftaktveranstaltung:

Im Rahmen des Projektes findet am Dienstag, 14.12.2010, in der 3. und 4. Stunde im MediaMaxx die Auftaktveranstaltung "RASSISMUS - und was machst du?!" statt. Ayşe Saçar und Tobias Helfrich führen den Film "deutschland - wäre meine richtige heimat..." des Mannheimer Vereins Die Unmündigen vor und werden anschließend mit den Unmündigen (Akteure des Films), den Schülern und Lehrern diskutieren.

Die Mannheimer Migrantenorganisation Die Unmündigen e.V. beschäftigt sich seit geraumer Zeit in vielfältiger Weise mit Formen, Ursachen und Mechanismen der Ausgrenzung, insbesondere mit Rassismus. In ihrem Dokumentarfilm "deutschland - wäre meine richtige Heimat“ (2003) porträtierten die Unmündigen jeweils drei Mannheimer Aussiedlerjugendliche und Jugendliche türkischer Herkunft, die humorvoll und ehrlich, selbstbewusst und wütend schildern wie Rassismus und Diskriminierung ihren Alltag in der Schule, bei der Jobsuche oder auch auf dem Ausländeramt prägen und deuten auch auf ihr ambivalentes Verhältnis zum „Heimatland“ Deutschland hin.

Weitere Aktionen und Ausblick:

Voraussetzung für die Teilnahme an dem Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" ist die Beschäftigung mit der Thematik, die Bekanntmachung der Teilnahme und eine breite Unterstützung durch Schüler, Lehrer und Mitarbeiter der Schule. Ist die Unterstützung mit einer Unterschriftenliste bewiesen, können sich die Schüler einen Paten für ihre Schule suchen. Am Ende des Schuljahres wird in einer Feierstunde an der ESS dann ein Metallschild und eine Urkunde, die sie als Schule ohne Rassismus ausweist, übergeben.

Als nächstes Projekt ist z. B. ein Theaterstück der Fachoberschule Sozialwesen mit dem Thema Rassismus geplant. Der Kreativität der Schüler sind für weitere Projekte keine Grenzen gesetzt.

Text: Ayşe Saçar und Tobias Helfrich

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Pressespiegel

Elisabeth-Selbert-Schule: Auftakt des Comenius-Projektes für lebenslanges Lernen

Über den Tellerrand schauen

Für eine Woche sind die Gäste aus Rumänien, Italien und Österreich zu Gast an der Elisabeth-Selbert-Schule (ESS). Sie feierten zusammen den Auftakt des gemeinsamen Comenius-Projektes, das 2012 enden wird.

Comenius ist ein Projekt für lebenslanges Lernen, das von der EU gefördert wird. Motto ist "Divers but EU-nited", also "Verschieden, aber verbunden", und es geht um das multikulturelle Klassenzimmer.

Federführend in der Organisation der ESS war Lehrerin Inge Reger. Sie hat Kontakte nach Hermannstadt in Rumänien, dort gab es auch ein Vortreffen. "Die rumänische Schule hatte Kontakte nach Wien und Casimo bei Rom und so sind wir zu unseren Partnern bekommen", berichtete Schulleiterin Gabriele Polzin. Alle Länder mussten einen getrennten Förderantrag einreichen und Rumänien hat die Gelder nicht bewilligt bekommen. So sind die Rumänen freiwillig bei dem Projekt dabei.

Für die Auftaktveranstaltung war Lampertheim ausgewählt worden. Aus den anderen Ländern waren jeweils Abordnungen von einigen Lehrern und etwa vier Schülern gekommen. Der erste Tag stand im Zeichen des gegenseitigen Kennenlernens. Die Begrüßung war noch auf Englisch, aber dann ging es sogar dreisprachig weiter, damit alle Gäste gut verstehen konnten, was gesagt wurde. Die Lampertheimer Schüler waren zahlenmäßig am stärksten vertreten. Sie kamen aus der Berufsfachschule für Ernährung, der Fachschule für Sozialpädagogik und der Höheren Berufsschule für Sozialassistenz.

Die Gäste aus Rumänien befassen sich auf ihrer Berufsschule mit dem textilen Bereich, die Italiener und Österreicher mit der Gastronomie. Zum Teil sind die Gäste privat untergebracht, andere wohnen im Hotel. Am Montagnachmittag standen Spiele zum Kennenlernen auf dem Programm, am Dienstag geht es mit dem Thema "Konflikte bewältigen, fair streiten" und dem Umgang mit Problemen weiter. Am Mittwoch wird gemeinsam gekocht. "Als fünfte Nation wird die Türkei vertreten sein. Wir haben viele türkische Schüler, die sich beim Kochen ebenfalls beteiligen wollten", meinte Inge Reger.

Besuche und Gegenbesuche

Die Österreicher reisen bereits ab, für alle anderen steht am Donnerstag noch ein Ausflugsprogramm an. Unter anderem wird Heidelberg besichtigt. Freitag geht es dann für die Gruppen zurück in die Heimat. Etwa im Halbjahrestakt stehen die Gegenbesuche an. Zwischen drei und zwölf Schüler der ESS werden mitkommen. Der Abschluss 2012 wird wieder in Lampertheim sein.

Die ESS nimmt bereits zum zweiten Mal an einem Comenius-Projekt teil. Ziel ist, dass die Berufsschüler über den Tellerrand schauen und sehen, welche Erfahrungen Jugendliche in anderen Ländern in der Ausbildung machen. "Vielleicht werden sie angeregt, selbst für ein Praktikum ins Ausland zu gehen oder generell im Ausland zu arbeiten. Junge Leute sollen ja flexibel und mobil sein. Vielleicht können wir mit diesem Projekt einen Beitrag dazu leisten", meinte Polzin. cid

(Südhessen Morgen, 30. November 2010)

 

Multikulturelle Blicke über den Tellerrand

COMENIUS-PROJEKT Lampertheim begrüßt Schüler aus Italien, Österreich und Rumänien

Italien, Österreich, Rumänien und Deutschland - vier Länder, ein Projekt. Europa rückt in diesen Tagen etwas näher zusammen. Und das in Lampertheim. Diese Woche steht in der Elisabeth-Selbert-Schule (Berufliche Schulen) ganz unter dem Motto „Diverse, but EU-nited - unser multikulturelles Klassenzimmer“. Im Rahmen des EU-Bildungsprogramms Comenius hat die Spargelstadt Besuch aus Cassino, Wien und Hermannstadt. Am Montag wurde das Projekt im MediaMaxx eröffnet.

„Ziel ist es, einmal über den Tellerrand hinauszuschauen, und zu erfahren, wie Schulen in anderen europäischen Ländern organisiert sind. Es geht uns um das Miteinander“, machte Schulleiterin Gabriele Polzin klar. Geplant sind die schulischen Projekte „Lebenswelten“ sowie „Tradition und Esskultur“. Alle Schüler treffen sich hierzu am Mittwoch in der großen Küche und kochen ihr jeweiliges Nationalgericht. „Die rumänische Gruppe präsentiert dabei sogar ihre heimische Trachten“, sagte Inge Reger, Lehrerin und gemeinsam mit Sonja Kopmann Leiterin des Projekts. Im Anschluss werde dann natürlich ausgiebig probiert. Reger: „Außerdem stehen die Aspekte Völkerverständigung, Toleranz und Akzeptanz im Fokus.“

Im MediaMaxx stellten sich die internationalen Klassen vor. Von der Elisabeth-Selbert-Schule (ESS) nehmen fünf Klassen aus den Bereichen Sozialpädagogik, Sozialassistenz und Ernährung teil. Mit kurzen Präsentationen verschafften sie den Gästen einen ersten Eindruck, wie der Schulalltag in Lampertheim aussieht. Vom Lernen an Maschinen und Computern über Dichterlesungen, bis hin zu Kunst in der Schule - die Impressionen fielen vielfältig aus.

Die italienische Gruppe kommt aus einer Gastronomieschule und stellte mit zahlreichen Bildern ihre Schule und - vor allem - ihre Region vor. Cassino liegt knapp 100 Kilometer nördlich von Neapel und liegt am Fuße des Berges Montecassino. Auch die Lehrer und Schüler aus Wien und Hermannstadt stellten sich, ihre Schulen und ihre Städte vor. Die Schüler sind bei Lampertheimer Gastfamilien untergebracht, die Lehrer in Hotels.

Nach dem gemeinsamen Kochen werden am Donnerstag das Mannheimer Schloss und die Heidelberger Altstadt besichtigt. Am Freitag heißt es dann schon wieder Abschied nehmen - doch nicht für allzu lange: Im März geht es zum Gegenbesuch nach Italien und im Mai oder Juni nach Wien. Der Abschluss des zweijährigen Projekts findet im Frühjahr 2012 wieder in der Lampertheimer ESS statt.

COMENIUS

Das europäische Programm für schulische Bildung - gefördert von der EU - unterstützt die Mobilität von Schülern, Lehramtsstudierenden und Lehrkräften, fördert das Erlernen moderner Fremdsprachen und ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa.

(Simon Michaelis, Lampertheimer Zeitung, 30. November 2010)

Polenta und Apfelstrudel

COMENIUS-PROJEKT Schüler aus Italien, Österreich, Rumänien und Deutschland kochen

Sauerkraut, Apfelstrudel, Knoblauch - die verschiedensten Düfte drangen am Mittwochvormittag aus den Küchen der Elisabeth-Selbert-Schule. Aus den unterschiedlichsten Zutaten wurde ein gemeinsames Essen zubereitet, das anschließend von Lehrern und Schülern im Rahmen des Comenius-Projekts, eröffnet am Montag im MediaMaxx der Berufsschule (wir berichteten), verspeist wurde.

Doch vor dem Vergnügen kommt bekanntlich die Arbeit. So wurde unter der Anleitung der jeweiligen Lehrkräfte fleißig Gemüse geputzt, geschält, in den Töpfen gerührt - und ab und zu neugierig in die der anderern geschaut. Eines war von vornherein sicher: Es gibt die jeweiligen landestypischen Gerichte der teilnehmenden Delegationen.

So duftete es in der Ecke der Klasse 11 der Berufsfachschule mit Schwerpunkt Ernährung nach Sauerkraut, Kartoffelbrei, Kassler, Krustenbraten und Roter Grütze. Die 19 Mädchen und ein Junge im Alter zwischen 16 und 17 Jahren waren unter Anleitung ihrer Lehrerinnen, Ellen Dewald und Martina Naydowski, verantwortlich für die Vorbereitung, das Kochen sowie das Servieren der Gerichte, die eben typisch deutsch sind.

Da die Gruppe aus Österreich aus organisatorischen Gründen ohne Schüler angereist ist, wurde hier von vier Lehrern ein Original Wiener Apfelstrudel zubereitet - mit dem bekannten gezogenen Strudelteig.

Wie zu erwarten, gab es bei den vier Schülern und den vier Lehrern aus Italien Pasta. „Stozzapreti a la Benedettina“ sind gedrehte Nudeln mit Tomatenragout, und die Nudeln mit Bohnen rochen nach gebratenem Hackfleisch und Knoblauch.

Was isst man in Rumänien? Diese Frage wurde mit Krautwickeln mit Polenta beantwortet. Die drei Schüler kochten nicht nur mit ihrem Lehrer, sie servierten ihr Landesgericht später sogar in verschiedenen Trachten - der Nationaltracht und der Siebenbürgertracht - und präsentierten nach dem gemeinsamen Mittagessen ihren Kollegen 100 Jahre alte Handarbeiten.

Akzeptanz, Toleranz und Völkerverständigung seien die Ziele dieser Veranstaltung, erklärte Projektleiterin Inge Reger im Gespräch mit unserer Zeitung. Die kulinarischen Spezialitäten wurden gemeinsam von Schülern und Lehrern verspeist. Am Freitag treten die ausländischen Schüler wieder die Rückreise in ihre Heimat an.

(Tessa Lieske, Bürstädter Zeitung, 2. Dezember 2010)

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Comenius Auftaktveranstaltung an der Elisabeth-Selbert-Schule Lampertheim

Die Elisabeth-Selbert Schule Lampertheim (ESS) ist Comenius-Schule 2010-2012,  d. h. die Schule führt gemeinsam mit weiteren Schulen aus drei europäischen Ländern (Italien, Österreich und Rumänien) ein von der EU gefördertes Comenius-Projekt (Programm für lebenslanges Lernen) durch.

Thema des Projektes:  Diverse, but EU-nited - unser multikulturelles Klassenzimmer

Die Auftaktveranstaltung findet am 29. November 2010 in Lampertheim statt.

Zu dieser Veranstaltung kommen Lehrkräfte und Schüler aus Wien, Casimo bei Rom und Hermannstadt (Rumänien).

Während des Aufenthaltes in Deutschland bis 03.12.2010 sollen schulische und außerschulische Projekte durchgeführt werden.

Die Schüler sollen die Chance erhalten, in multikulturellen Lerngruppen an gemeinsamen Vorhaben zu arbeiten, sich in Akzeptanz und Toleranz gegenüber Fremden zu üben und sich nicht zuletzt gemeinsam über das "Endprodukt" zu freuen.

Geplant sind zwei schulische Projekte ("Lebenswelten" und "Tradition und Esskultur") und zwei außerschulische Projekte ("Das Schloss in Mannheim" und "Heidelberg im Advent").

Am Montag, dem 29.11.2010, von 9:00 bis 11:00 Uhr, findet die Eröffnung des Projektes im MediaMaxx statt.

Jede Schule/jedes Land stellt sich ca. 20 Minuten vor.

Ab 12:00 Uhr sind Interessierte zum gemeinsamen Mittagessen und Gesprächen herzlich eingeladen.

Wir freuen uns auf Sie.

(Projektleitung: Inge Reger)

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Pressespiegel

Nach Vettel das zweite große Ereignis

Berufliche Schulen: Die Bildungseinrichtung des Kreises Bergstraße heißt jetzt auch offiziell "Elisabeth-Selbert-Schule"

Gestern war der große Augenblick gekommen: Nach vielen "namenlosen" Jahren haben sich die Beruflichen Schulen Lampertheim (BSL) unter der Mitwirkung ihrer Schüler einen Namen gegeben. Sie heißen jetzt Elisabeth-Selbert-Schule Lampertheim (ESS), Berufliche Schulen des Kreises Bergstraße.

Zur Verleihung des Schulnamens hatten die Beruflichen Schulen und der Kreis Bergstraße zu einer Feierstunde eingeladen, die von der Lehrerin und Personalratsvorsitzenden Maria Späh moderiert und mit Musikdarbietungen von Klangkünstlern der Einrichtung, unter der Leitung von Axel Weimann und Klaus-Jürgen Kuhn, sowie der irischen Stepptanzvorführung von Jens Raddatz festlich umrahmt wurde.

Weil durch die derzeit noch laufenden Umbaumaßnahmen an der Schule etwas zusammengerückt werden musste, gab es aus dem Festsaal heraus eine Liveübertragung zu den in der Halle sitzenden Schülern. "Draußen beim Public Viewing tobt das Publikum", freute sich Moderatorin Späh über die Begeisterung der jungen Leute.

Freude über viele Gäste

Schulleiterin Gabriele Polzin gab ihrer Freude Ausdruck, dass so viele Gäste der Einladung von Landrat Matthias Wilkes und der Schulleitung gefolgt waren, um an der Feierstunde teilzunehmen. Hierzu begrüßte sie die Vertreter aller Bereiche "mit denen wir zusammen arbeiten". Darunter auch jene der Stadt Lampertheim und die Leiter der unterschiedlichsten Schulformen sowie ehemalige Schulleiter der Schule. Ihr Dank galt auch dem Vorbereitungsteam, das sich um alle Arbeiten, die mit der Veranstaltung zusammenhingen kümmerte.

Die Wahl der Namensgebung sei gar nicht so einfach gewesen, erinnerte Gabriele Polzin. Denn für die Lehrer und Schüler dieser Einrichtung sollte der Name Elisabeth Selbert eine Identifizierung mit Vorbildcharakter aufweisen. Letztendlich sei der Name dem "Buddy-Programm" zu verdanken. Dieses habe unter anderem das Ziel, eine schülerorientierte Lernkultur und eine verantwortungsvolle Gemeinschaft in Schulen zu fördern.

Gegen Widerstand behauptet

Elke Frank-Neumann, eine von elf zum Buddycoach ausgebildeten Lehrkräften, initiierte zusammen mit der Schülervertretung den Namensprozess. Über die Namensgeberin berichtete die Schulleiterin, die hessische Juristin und Politikerin Elisabeth Selbert sei eine der vier Mütter des Grundgesetzes. Es sei ihr mit zu verdanken, dass die Gleichberechtigung in den Grundrechtteil der Verfassung der Bundesrepublik aufgenommen wurde. Wegen mangelnder Gleichberechtigung habe Selbert erst im Alter von 29 Jahren das Abitur nachholen können. "Es war eine Persönlichkeit, die sich gegen den Widerstand, auch in den eigenen Reihen, durchgesetzt hat", betonte Polzin.

Nach dem Sieg von Formel 1-Weltmeister Sebastian Vettel und seinem triumphalen Empfang am Sonntag in Heppenheim sei die Namensgebung der Schule das zweite große Ereignis, sagte Landrat und Schuldezernent Matthias Wilkes. Er habe von der Schule den Eindruck: "Hier gibt es eine große Gemeinschaftsbewegung." "Vor 88 Jahren ist der Startschuss für diese Schule gefallen und 1965 wurde sie zur Kreis-Berufsschule ernannt. Aber sie hatte keinen Namen und das wollen wir heute nachholen", unterstrich Wilkes. Der Kreisausschuss habe sich einstimmig für den Namen Elisabeth-Selbert-Schule entschlossen und dies sei eine moderne und politische Entscheidung gewesen, sagte der Landrat und überreichte der Schulleiterin die Namensgebungsurkunde.

"Die Schule hat ihre Wurzeln in Lampertheim", das ein "herausragender Schulstandort" sei, meinte Bürgermeister Erich Maier. Mit der Namensfeier schließe sich der Kreis, denn die BSL sei die letzte Schule gewesen, die einen Namen bekommen habe. Ihr werde die Stadt wie auch den anderen Schulen in der Spargelstadt "unterstützend unter die Arme greifen".

(Rosi Israel, Südhessen Morgen, 19. November 2010)

 

Neues Identitätsgefühl

FEIERSTUNDE Berufliche Schulen heißen nun offiziell Elisabeth-Selbert-Schule Lampertheim

Pestalozzi. Goethe. Schiller. Lessing. - Berufliche. Jetzt nicht mehr: Seit dem 11. Mai heißen die vormaligen Beruflichen Schulen Lampertheim nun Elisabeth-Selbert-Schule Lampertheim (ESS). Am Donnerstagmorgen fand in der Carl-Lepper-Straße die offizielle Feier mit Überreichung der Namensurkunde statt.

„Ich bin froh, dass die namenslose Zeit vorbei ist.“ Dieses Aufatmen der Personalratsvorsitzenden Maria Späh fand an diesem Morgen in allen Reden Zuspruch. Denn obwohl es die Berufsschule bereits seit 1922 an ihrem heutigen Standort gibt, kann sie nun erstmals auf eine in ihrem Titel begründete Identität bauen. „Ich bin sicher, Elisabeth Selbert hätte unseren Schülern gefallen“, sagte Schulleiterin Gabriele Polzin in ihrer Begrüßung. Sie sei eine „streitbare Demokratin“ gewesen, habe für ihre Überzeugungen eingestanden. Und so fiel auch die Entscheidung für den neuen Schulnamen demokratisch. Aus dem Buddy-Programm, an dem die ESS teilnimmt (www.buddy-ev.de), entstand das Projekt zur Namenssuche - mit großer Mehrheit stimmten Schüler und Lehrer für Elisabeth Selbert als Patronin.

Auch Landrat und Schuldezernent Matthias Wilkes lobte die „gute, moderne und politische Entscheidung“. Der Kreisausschuss votierte im Mai einstimmig für die Umbenennung. Elisabeth Selbert habe den Grundstein für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen in allen Bereichen des Lebens gelegt - auf für unser heutiges Verständnis.

Lehrerin und Personalratsvorsitzende Späh betonte, dass der Namenszusatz Lampertheim nicht allein dem Standort geschuldet sei. Vielmehr habe man ihn gerne aufgenommen. Schließlich arbeite die Schule sehr gut mit der Stadt sowie ihren einzelnen Abteilungen - allen voran die Stadtjugendpflege - zusammen. Mit ihr richtet die ESL jährlich die Zukunftswerkstatt für Kinder sowie die Verleihung des Edgar-Medien-Preises aus.

Bürgermeister Erich Maier griff diesen Aspekt auf und hob die positive Entwicklung des Schulstandorts Lampertheim hervor. Sein Dank galt dem Kreis - aber auch seinen eigenen Mitarbeitern, die ebenfalls einen großen Teil dazu beigetragen hätten.

Der Leitende Direktor des staatlichen Schulamts Bergstraße/Odenwald, Bernd Rippert, betonte, dass ein Schulname mehr sei als eine Durchnummerierung oder ein Hinweis auf die Trägerschaft. Er empfahl der ESS, sich auch programmatisch auf das Erbe ihrer Patronin zu stützen. Denn obwohl sie in der Verfassung verankert sei, so Rippert, sei die Gleichberechtigung in der Realität oftmals noch nicht angekommen. „Nutzen Sie die Chance, Ihr Profil zu schärfen“, schloss der Schulamtsdirektor.

Künstlerisch umrahmt wurde die Feierstunde von einem Klavierbeitrag von Ana-Gabriela Helbig, die das Stück „Ave de Paso“ von Miguel Gallardo spielte. Schüler Jens Raddatz führte einen irischen Stepptanz auf, und eine Schülergruppe trug den Michael-Jackson-Hit „We are the World“ vor - mit Gitarrenbegleitung von Axel Weimann und Klaus-Jürgen Kuhn.

(Sandra Dörr, Lampertheimer Zeitung, 19.11.2010)

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Klaus Röckel

 

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Berufsorientierung an der Elisabeth-Selbert-Schule Lampertheim

An der Elisabeth-Selbert-Schule Lampertheim nahmen im Rahmen eines Projektes zur Berufsorientierung 25 Schülerinnen und Schüler aus der Friedrich-Fröbel-Schule (Klasse 8) des Hauptschulzweiges teil. An vier Tagen konnten sich alle praxisnah mit fachlichen Schwerpunkten aus der Holztechnik, der Metalltechnik, der Elektrotechnik und dem Ernährungsbereich auseinandersetzen. Sie stellten kulinarische Produkte her, bauten jeweils ein Brettspiel aus Holz und fertigten auch die dazu notwendigen Spielfiguren aus Metall. Auch in die Bereiche der Sozialpädagogik, des Gartenbaus, der KFZ-Technik oder in den kaufmännischen Bereich konnten Schülerinnen und Schüler Einblick nehmen. Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler waren sehr positiv. 

Schülerinnen und Schüler aus der Friedrich-Fröbel-Schule sowie beteiligte Lehrkräfte

Text und Foto: Thomas Bährer

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Industrie-Abschlussklassen präsentieren ihre Projekte

In diesem Jahr haben sich die Auszubildenden im Fachbereich Industrie an sehr realistische Projekte mit neuen Geschäftsideen gewagt. In allen Projekten stand die Produkt-Neuentwicklung beziehungsweise Weiterentwicklung einer Projektidee im Zentrum.

Die Auszubildenden haben sich seit den Sommerferien mit diesen Themen beschäftigt. Nur ein Teil der Arbeit konnte im Unterricht geschafft werden, so dass sie sich auch nach Arbeitsschluss und an den Wochenenden trafen, um gegen Abschluss ihrer dreijährigen Berufsausbildung ihr Projekt im Fachgebiet Betriebswirtschaftslehre präsentieren zu können.

Ansprechpartner während der Erarbeitungsphase waren die Fachlehrer/innen Ursel Schröder, Sylvia Streibel-Skalitzky, Doris Zeilfelder und Thomas Stellmach. Zuständig für die Organisation dieses für die Auszubildenden so wichtigen Ereignisses war Doris Zeilfelder als Klassenlehrerin.

Um auch den Ausbildern einen direkten Eindruck von der Projektarbeit ihrer Auszubildenden zu geben, wurden diese zur Präsentation eingeladen.

Am 05.10.2010 präsentierten die verschiedenen Teams im MediaMaxx vor den zahlreich erschienenen Ausbildern der Ausbildungsbetriebe, den Fachlehrern, Gästen und Berufsschülerinnen und -schülern der Industrieklassen aus der Mittelstufe ihre Projekte. Günter Kirchenschläger war wie immer als Schuladministrator für die EDV verantwortlich.

Die vorgegebene Zeit für die Präsentation war jeweils zwischen 45 bis 50 Minuten. Dabei nutzten die Auszubildenden die gesamte multimediale Bandbreite. Bewertet wurden diese Vorträge natürlich auch. Die Fachkolleginnen und -kollegen setzen dafür ein vorgegebenes Bewertungsraster ein. Standfestigkeit und Konzentration waren an diesem Vormittag gefragt und wurden auch gezeigt. Die erfolgreiche Veranstaltung begann um 08:00 Uhr und endete um 13:45 Uhr, wobei eine gründliche Reflexion im Unterricht folgen wird.

Folgende Projekte wurden vorgestellt:

Gruppe 1: „Produktentwicklung und Testphase einer neuen Produktlinie – Cocktail-Marmeladen“

Gruppe 2: „Ihr Berater – Unabhängige Telefontarif-Beratung für die Zielgruppe 50+“

Gruppe 3: „Eine Customizing-Werkstatt bietet Motorräder nach dem Baukastenprinzip an“

Gruppe 4: „Relaunch einer Schokoladentafel"  

Gruppe 5: „Büro-Aktiv – Das Angebot eines Fitness-Studios für Fitness am Arbeitsplatz“

Text: Doris Zeilfelder

Fotos: Marita Hopp

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Elisabeth-Selbert-Schule Lampertheim präsentiert sich auf Ausbildungsmesse

Der Samstag des letzten September Wochenendes stand ganz im Zeichen der Ausbildungsmesse an der Alfred-Delp-Schule in Lampertheim. Dort war auch die Elisabeth-Selbert-Schule (ESS) vertreten. Der Andrang in ihrem Ausstellungsraum war enorm. Die Schüler und Lehrer der ESS nutzten die Gelegenheit, um ihr breit gefächertes Bildungsangebot vorzustellen.

Viele interessierte Jugendliche nahmen die Chance wahr und informierten sich ausführlich über die unterschiedlichen Ausbildungsberufe und Bildungswege an der ESS, den Beruflichen Schulen des Kreises Bergstraße im Schulzentrum West.

Ein großer Dank gilt dem Rotary Club und dem Kollegium der Alfred-Delp-Schule für die hervorragende Organisation der Veranstaltung.

 

 

 

 

 

Fotos und Text: Marita Hopp

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3. Ausbildungsinfotag am 27.10.2010 an der Heinrich Metzendorf Schule in Bensheim

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Weihbischof Guballa besucht Elisabeth-Selbert-Schule Lampertheim

Im Rahmen der Visitation besuchen die katholischen Bischöfe alle vier Jahre ihre Mitarbeiter in den Gemeinden und verschiedenen Dienststellen des Bistums. Bischof Dr. Werner Guballa hatte sich bei Pastoralreferent Peter Schoeneck angemeldet, der ihn in die Elisabeth-Selbert-Schule in Lampertheim eingeladen hatte.

In dem Gespräch ging es vor allem um die persönliche Situation vor Ort. Schoeneck, den die Kirche an die Schule „ausgeliehen“ hat, fühlt sich als Religionslehrer und Schulseelsorger sehr wohl in den Beruflichen Schulen. Neben seinen 23 Stunden Religionsunterricht in 16 verschiedenen Klassen der Vollzeit- und Teilzeitberufsschule kann er zwei Stunden als Schulseelsorger wirken. Er ist dabei insbesondere Ansprechpartner für Schüler, die seine offene und herzliche Art schätzen. In den Zweiergesprächen finden sich häufig Lösungen, die im Schulalltag, aber häufig auch im außerschulischen Umfeld weiterhelfen. Weihbischof Guballa ermutigte Schoeneck ausdrücklich zu dieser Arbeit, weil „Kirche dahin muss, wo junge Leute sind“. Auf Nachfrage erläuterte Schoeneck, dass er im Laufe seiner siebenjährigen Lehrertätigkeit die Bibel wieder neue entdeckt habe, weil sie sehr vielen Schülern fremd ist, aber viele heilende und frohmachende Geschichten und Texte enthalte. Beiden Theologen war am Ende des Gespräches klar, dass „Gott möchte, dass jeder Mensch glücklich wird“, und diese Botschaft kann jeder Christ an seinem Arbeitsplatz und in seiner Freizeit weiter geben.

Text: Peter Schoeneck, Foto: Marita Hopp

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Welcome to Germany

Die Elisabeth-Selbert-Schule Lampertheim, Berufliche Schulen des Kreises Bergstraße, hat tatkräftige Unterstützung bekommen. Die Engländerin Katherine Nolan wird im Rahmen eines Austauschprogramms bis März 2011 eine große Bereicherung für den Fachbereich Englisch sein.

Seit vielen Jahren hatte sich die Schule vergeblich um eine Assistenz aus dem englischsprachigen Ausland beworben, jetzt hat es endlich geklappt. Nach einem viertägigen Einführungsseminar in Köln wurde die 20-Jährige, die in ihrer Heimat Deutsch und Französisch studiert, letzten Freitag freudestrahlend von Schulleitung, Kollegium und Schülerschaft begrüßt.

Nolan, die von Köln aus eine Bleibe in einer WG in Worms fand, hatte an ihrem „ersten Schultag“ nicht viel Zeit, sich mit ihrer neuen Rolle vertraut zu machen. Die Kollegen der Elisabeth-Selbert-Schule nahmen sie gleich mit in den Unterricht. Durch ihre sympathische Art nahm sie den Schülern schnell die Angst, erste Fragen auf Englisch zu stellen, die sie sehr gut verständlich, deutlich und geduldig beantwortete. Ihre Anwesenheit hatte sich sehr schnell herumgesprochen und so wollte manche Klasse schon wissen, wann sie denn auch zu ihr in den Unterricht komme.

Den Aufenthalt in Lampertheim will Nolan vor allen Dingen nutzen, um ihre Deutschkenntnisse zu erweitern, denn im März geht es gleich weiter an eine Schule in Marseille, damit auch ihr Französisch den letzten Schliff bekommt. Aber jetzt will sie erst einmal Land und Leute hier an der Bergstraße kennenlernen und viel in Deutschland herumreisen. Das Wormser Backfischfest war ein erster Anfang, für alle weiteren Unternehmungen wünschen wir ihr viel Spaß, viele schöne Erfahrungen und nette Begegnungen.

Text und Foto: Marita Hopp

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Virtuelle Werkstatt mit virtuellen Maschinen an der Elisabeth-Selbert-Schule Lampertheim

Im Rahmen der Förderung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung in Hessen aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) wurde auch die Elisabeth-Selbert-Schule bedacht und mit 10.000,- Euro großzügig unterstützt.

Der Initiative von Helmut Landgraf und Volker Sartorius ist es zu verdanken, dass der Leiter der gewerblichen Abteilung Horst Saemann und Schulleiterin Gabriele Polzin nicht lange zögerten und diese Mittel beim Staatlichen Schulamt in Heppenheim beantragten. Beim Besuch der Bildungsmesse didacta waren Landgraf und Sartorius auf eine Software aufmerksam geworden, welche die spanabhebenden Arbeitsabläufe nicht nur simuliert, sondern sich auch hervorragend auf die in der Werkstatt der Elisabeth-Selbert-Schule vorhandene CNC-Maschine übertragen lässt. Es können somit auch Bearbeitungsmuster am realen Werkstück gefahren werden.

Bei der Software handelt es sich um eine SYMplus Fräsen Standort-Lizenz mit Postprozessoren MAHO und eine SYMplus Drehen Einzelplatzlizenz mit den jeweiligen CNC-Qualifizierungs- und Programmiersystemen, welche die Ausbildungsmöglichkeiten im CNC-Bereich weiter verbessern und modernisieren.

Die Softwarebestandteile gestatten den Einstieg in die schulische CNC-Qualifizierung durch eine virtuelle Werkstatt mit virtuellen Maschinen, die anschauliche Antworten auf die Frage „Wie funktioniert das?“ geben. Dies ist außerordentlich motivationsfördernd, wird doch mit diesem Einstieg der Einrichtebetrieb mit CNC-gerechten Handlungsfolgen vermittelt.

In der Software ist weiterhin ein PAL-Multimedia-Paket als interaktives, abwechslungsreiches Selbstlernkonzept integriert. Damit kann gelernt werden, was nach DIN 66025 für die PAL-Prüfung relevant ist. Jede Eingabe wird dabei grafisch angezeigt und akustisch als falsch oder richtig bewertet. Auch das Einüben von Schnittdaten wird dabei an vielen Beispielen mit Filmen aus der CNC-Praxis unterstützt. Die neuen Geometrie-Funktionen in PALplus bieten einen Programmkomfort, wie es bei modernen Steuerungen der Fall ist. In diesem Multimediabereich erfolgt ein Abschlusstest mit Auswertung und einem Zertifikat.

Beliebige Konturen-Programme und komplexe Konturen können mit einem grafischen Dialog ohne Probleme erstellt und anschließend als Simulation auf dem Bildschirm angeschaut werden. Im nächsten Schritt lernen die Schüler steuerungsbezogen zu programmieren, wobei die Programmierung auf der gleichen Oberfläche erfolgt, die der Lernende schon von vorherigen Bildungsstufen kennt. Die Originaltastatur der jeweiligen Steuerung ist als Infosystem hinterlegt.

Zusätzlich können die Programme in 3D simulieren, überprüfen und schließlich zur Maschine übertragen, was mit einem Postprozessor für die MAHO – CNC 432 geschieht.

Durch CAD/CAM erfolgt eine Konturerstellung interaktiv über Piktogramme. Sollte das Werkstück „geometrisch“ erstellt sein, legt man in einem Arbeitsplan nur noch Rohteil, Werkzeuge und Spannsituationen fest. Schnittwerte können als Vorschlagswerte aus einer vorgegebenen oder selbst erstellten Datenbank eingesetzt werden. Es ist gewährleistet, dass eine kollisionsfreie 3D-Simulation am PC auch ein kollisionsfreies Fertigen an der CNC-Maschine ergibt.

Die Schüler der Berufsfachschule und des BGJ arbeiten bereits mit großer Begeisterung mit der Software.

Text: Helmut Landgraf und Marita Hopp

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Einladung zum Honigschlecken - eigene Bienenzucht an den Beruflichen Schulen Lampertheim (BSL)

Bei den Schülern der Arbeitsgemeinschaft Bienenzucht war es Ende Mai soweit: Unter sachkundiger Anleitung von Fachlehrerin Inge Reger wurde Honig geschleudert! Den fleißigen Bienen wurde ihr Produkt – der Honig – weggenommen. Dies geschieht mit Hilfe einer Zentrifuge, die den Honig aus den Waben schleudert.

Die AG Bienenzucht ist das neuste Projekt des Bereichs Gartenbau, der bereits seit mehreren Jahren von Horst Saemann (Abteilungsleiter der gewerblichen Abteilung) betreut wird. In den von Schülern gebauten Gewächshäusern werden Setzlinge gezogen, die Schüler bearbeiten die Saat, lernen typische Fertigkeiten des Gartenbaus, z. B. die Handhabung unterschiedlicher Gartengeräte und freuen sich über eine reiche Ernte.

Die Imkerei ist heute eher selten, aber höchst interessant. Ca. 20 Schüler haben sich mit der Bienenzucht vertraut gemacht. Von ihrer Lehrerin Inge Reger haben sie gelernt, wie mehrere zehntausend Bienen, wenige hundert Drohnen und eine Königin in einem Bienenstock leben, arbeiten, sich vermehren und Honig produzieren.

Text: Inge Reger

                

                 

Fotos: Marita Hopp

 

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Runder Tisch „Industrie“

Bereits zum 18. Mal trafen sich die Fachlehrerinnen und Fachlehrer des Fachbereichs Industrie mit den beteiligten Ausbildungsbetrieben. An der Anzahl der bereits stattgefundenen und zahlreich besuchten „Runden Tische“ zeigt sich der gute Kontakt zwischen Schule und den ausbildenden Unternehmen.

Nachdem die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer aus ihren jeweiligen Klassen zur allgemeinen Lernentwicklung sowie künftigen Vorhaben berichtet hatten, kam es zu einem regen Gedankenaustausch zwischen Schule und Betrieben, aber auch der Betriebe untereinander.

Ein wichtiges Thema hierbei war die Gestaltung zukünftiger „Tage der Offenen Tür“ und die Einbeziehung der Unternehmen. Die Abteilungsleiterin Stefanie Richter erläuterte verschiedene denkbare Möglichkeiten.

Zum Abschluss präsentierte Sylvia Streibel-Skalitzky eine Übersicht über die Prüfungsergebnisse der letztjährigen Auszubildenden unserer Schule im Vergleich zu den Ergebnissen im IHK-Bereich Darmstadt und hessenweit. Dabei wies sie darauf hin, dass die Ergebnisse generell über dem Durchschnitt liegen, was sicher neben der Lernbereitschaft der Auszubildenden auch am engagierten Einsatz der Kolleginnen und Kollegen sowie der guten Zusammenarbeit mit den Ausbildungsbetrieben liegt. Zukünftig sollen die Ergebnisse der Prüfungen systematisch gesammelt und ausgewertet werden.

Am Gelingen der gut zwei Stunden dauernden Veranstaltung waren beteiligt: Doris Zeilfelder, die diese moderierte, Sylvia Streibel-Skalitzky, Ursula Schröder und Thomas Stellmach.

Text: Sylvia Streibel-Skalitzky

Fotos: Stefanie Richter

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Kinder dürfen trauern!

Veranstaltung der Fachschule für Sozialpädagogik in Lampertheim

Der Veranstaltungsraum war prall gefüllt, so dass eine Videoübertragung in den Vorraum nötig wurde. Viele Erzieher kamen, die sich gemeinsam mit Studierenden der Fachschule für Sozialpädagogik zu einem besonderen Thema fortbilden wollten: „Trauerarbeit - Kindern beistehen bei Abschied, Verlust und Tod“.

Margit Franz, Autorin und Dozentin an der Fachhochschule in Darmstadt, betonte in ihrem Einführungsreferat, dass Kinder häufig mit Verlusten konfrontiert sind. Kinder bedauern den Verlust des geliebten Spielzeugs oder Kuscheltieres, wenn ein Freund wegzieht, wenn ein Familienmitglied stirbt, wenn es den Kindergarten verlassen muss. Umso wichtiger ist für Erzieher dann, die Kinder einfühlsam in ihren Trauergefühlen zu begleiten. Und „Traurigsein ist dazu gut, um wieder fröhlich sein zu können!“ zitierte Franz ein sechsjähriges Mädchen. Mit der Trauerbegleitung werden Kinder immer auch auf das Leben vorbereitet, das sich sehr vielfältig und nicht nur „schön“ gestaltet. Da die Themen Trauer, Sterben und Tod als Alltagserfahrungen bei den Kindern auftauchen, könnten Erzieher im Lernprozess der Kinder eine große Hilfe sein. Am Beispiel eines toten Vogels, den Kinder auf dem Spielplatz finden, zeigte Franz auf, welche Lernchancen sich daraus für Kinder entwickeln.

Die 140 Zuhörerinnen und Zuhörer hatten anschließend in sechs Kleingruppen die Möglichkeit, das Gehörte weiter zu besprechen und von eigenen Erfahrungen zu erzählen. Dieser Austausch wurde reichlich genutzt und es zeigte sich, dass viele Erzieher in der Praxis mit ähnlichen Fragestellungen konfrontiert werden und ihnen diese Fortbildung sehr hilfreich war. Die Studierenden waren froh, von praktischen Erfahrungen zu hören und wie in Kindergärten mit entsprechenden Erfahrungen umgegangen wird. Die Gesprächsgruppen wurden von kompetenten Fachleuten geleitet, neben Franz waren dies: „Klinikseelsorger“ Bernhard Deister, „Kindernotfallseelsorgerin“ Susanne Fitz, Kaplan und Diplompsychologe Rudolf Göttle, „Krisenseelsorger in Schulen“ Peter Schoeneck und Julia Severin vom ambulanten Kinderhospiz.

Während Gabriele Polzin, Schulleiterin der Beruflichen Schulen in Lampertheim, die Begrüßung übernommen hatte, bedankte sich die Abteilungsleiterin der Fachschule für Sozialpädagogik, Stephanie Schwan, zum Abschluss bei allen Mitwirkenden und insbesondere bei den Studierenden, die in der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung stark engagiert waren. Ihr besonderer Dank galt Peter Schoeneck, der als Schulseelsorger und Religionslehrer die Idee für die Veranstaltung hatte und für die Umsetzung mit Verantwortung trug.

Text: Peter Schoeneck

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Fremdsprachenassistenten coachen Schüler

Bewerbungstraining an den Beruflichen Schulen Lampertheim

Wie in den letzten Jahren fand auch dieses Jahr wieder das Projekt „Bewerbungstraining“ mit der Erich Kästner-Schule (Bürstadt) statt. Austragungsort waren erneut die Beruflichen Schulen Lampertheim.

Die Assistenten für das Fremdsprachensekretariat führten dieses Projekt im Rahmen ihres Lehrplanes durch. Sowohl die Planung als auch die Durchführung wurden von den Schülern der Klasse 12 HBF und der Fachlehrerin Carmen Wenz selbst erarbeitet und gestaltet.

Das Projekt war in mehrere Arbeitsphasen unterteilt. Zunächst wurde eine fiktive Firma gegründet, für die dann Stellenanzeigen verfasst und den Schülern der Erich Kästner-Schule (EKS) übermittelt wurden. Dabei musste beachtet werden, dass die angebotenen Berufe auf die Schulabgänger zugeschnitten waren, da es sich bei den „Bewerbern“ um eine Hauptschulklasse und zwei Realschulklassen handelte. Nach Eingang der Bewerbungsunterlagen wurden diese korrigiert. Ebenfalls in der Vorbereitungsphase wurden ein kurzer Einstellungstest, berufsspezifische Fragen sowie ein Bewertungsbogen erstellt und es wurden Tagesabläufe und Vorstellungsgespräche detailliert geplant.

Der erste Tag des Projektes begann für alle Klassen mit einem Einstellungstest. Danach wurden so praxisnah wie möglich Einzel- oder Gruppenvorstellungsgespräche geführt. Im Anschluss an das Gespräch erhielt jeder Schüler seine korrigierte Bewerbung, den Einstellungstest und den Bewertungsbogen sowie eine persönliche Rückmeldung mit Verbesserungsvorschlägen durch die Schüler der 12 HBF.

Um die Wartezeiten sinnvoll zu nutzen, fanden für die EKS-Schüler Führungen durch das Schulgebäude statt, es wurde ein Film über die BSL gezeigt, der von Schülern erstellt worden war. Eine Präsentation der Schüler der Höheren Handelsschule zu ihrer Schulform rundete das Programm ab. Nach den letzten Bewerbungsgesprächen wurden alle Schüler der EKS um eine schriftliche Evaluation des Projekttages gebeten. Nachdem die Gastschüler verabschiedet worden waren, gab es eine kurze Nachbesprechung und die Planung für den nächsten Tag wurde noch einmal durchgesprochen.

Insgesamt waren alle drei Tage ein voller Erfolg. Beide Seiten konnten aus diesem Bewerbungstraining viel lernen und spielerisch erfahren, welche Bedeutung bestimmte Dinge für ihre eigene berufliche Laufbahn haben werden, wie z. B. fehlerfreie Bewerbungsunterlagen, eine sorgfältige Auswahl der Kleidung sowie eine Vorabinformation über das Unternehmen.

In der Feedbackrunde wurde deutlich, dass die Schüler der Klasse 12 HBF während ihrer zweijährigen Ausbildung nicht nur gelernt haben selbstständig zu arbeiten, Veranstaltungen professionell zu planen, durchzuführen und zu moderieren, sondern auch zu improvisieren. Sowohl kaufmännisch als auch fremdsprachlich sind sie sehr gut auf den Beruf vorbereitet und ihre exzellenten EDV-Kenntnisse entsprechen in allen Punkten den heutigen Anforderungen.

Die Schüler der EKS, die sich über ihren weiteren Lebensweg noch nicht im Klaren sind, nutzten weiterhin die Gelegenheit, um sich über die verschiedenen Möglichkeiten der schulischen Aus- und Weiterbildung an den BSL zu informieren. Besonders interessant für die Hauptschüler war die Führung durch den sehr gut ausgestatteten Werkstattbereich.

Die Realschüler konnten sich über die vielfältigen Möglichkeiten einer vollschulischen Ausbildung informieren. So konnte das verbreitete Missverständnis ausgeräumt werden, dass Berufliche Schulen nur Teil des dualen Ausbildungssystems seien. Besonders über ihre eigene vollschulische Ausbildung zu Assistenten für das Fremdsprachensekretariat konnten die Schüler der 12 HBF ausführlich informieren. So besteht für die sprachinteressierten Schüler unter anderem die Möglichkeit, im Anschluss an die zweijährige Ausbildung ein mehrmonatiges Auslandspraktikum zu machen, und zwar im Rahmen des von der EU geförderten Leonardo Programms.

Die zweijährige Ausbildung zum Assistenten für das Fremdsprachensekretariat berechtigt ebenfalls zum anschließenden Besuch der Fachoberschule (FOS). Der FOS-Abschluss kann aber auch parallel zur Ausbildung erworben werden.

Bericht: Alina Kemen und Yvonne Weigt, 12 HBF

Fotos: Marita Hopp

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BSL: Gewinner des sechsten Schreibwettbewerbs werden gekürt

Hinter verschlossenen Türen

Von unserer Mitarbeiterin Katharina Ossadnik

Lampertheim. Hinter verschlossenen Türen kann sich so einiges verbergen: Vom Privatbereich eines Arztes in seiner Praxis, über verborgene menschliche Gefühle bis hin zur Auseinandersetzung mit seiner eigenen Umwelt. Was jedoch am Ende steht, ist immer das eigene Ich. Was die Schüler der Beruflichen Schulen Lampertheim (BSL) bewegt, das zeigten sie im sechsten Schreibwettbewerb zum Thema "Hinter verschlossenen Türen".

Die schwerste Aufgabe kam aber auch in diesem Jahr wieder der Jury zu. Sie mussten aus den 38 Beiträgen, die von 36 Teilnehmern eingesandt worden waren, den Sieger küren. Bevor die Gewinner aber verkündet wurden, nutzte Lehrerin und Organisatorin Kristin Wolz die Gelegenheit, sich bei ihren vielen Helfern zu bedanken. "So einen Wettbewerb kann man nicht alleine stemmen", betonte sie, und dankte dabei der Schulleitung, allen Lehrern, dem Förderverein der BSL, der engagierten Jury und der Volksbank Darmstadt Kreis Bergstraße, die die Geldpreise für die Sieger und die Trostpreise für alle Teilnehmer stiftete.

Wolz, die den Schreibwettbewerb von Beginn an begleitete, freute sich über die vielen Einsendungen: "In diesem Jahr waren es so viele wie nie zu vor", sagte sie. Sie dankte allen für ihren Einsatz und bezeichnete alle Schülerinnen und Schüler als Gewinner.

"Ihr habt gezeigt, dass Ihr auch sehr kreativ sein könnt." In der Literatur zeigten sich zudem die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

Sie gebe Lebensmodelle- und Entwürfe vor, und durch das Schreiben habe man die Möglichkeit, seine eigenen Gedanken und Gefühle zu Papier zu bringen. "Ich hoffe, Ihr habt alle gespürt, dass das Schreiben Euch gut getan hat", sagte Kristin Wolz.

Im Anschluss erläuterte Reinald Fuhr, Pfarrer der evangelischen Gemeinde Hüttenfeld, das Auswahlverfahren. So setze sich zunächst jedes Jurymitglied alleine mit den Texten auseinander.

Auch in diesem Jahr gehörten neben Fuhr der Jury Barbara Burkard (Stadtbücherei Lampertheim), Jürgen Manske und Gabriele Kissel (Volksbank Darmstadt Kreis Bergstraße), Simone Weyand (Inhaberin "Bücherschiff") und Johannes Wolz (Grundschullehrer aus Nierstein) an.

Erster Platz für Ebeling

"Es ist erstaunlich, aber uns gefallen meistens dieselben Texte, und so kommen wir zu einer schnellen Entscheidung", freute sich Pfarrer Fuhr. Für die Zukunft wünscht er sich wieder viele Teilnehmer und bezeichnete das Schreiben als eine gute Tätigkeit, die überall möglich sei und nicht verhindert werden könne.

Jürgen Manske nahm mit Unterstützung der anderen Jurymitglieder und Lehrer die Preisverleihung vor: Der erste Preis, der mit 100 Euro dotiert ist, ging an Joanna Ebeling (Klasse 14 FS 2), den zweiten Platz belegte Moritz Koch (Klasse 11 BFSG). Er erhielt 72 Euro. Jeweils 50 Euro für den dritten Platz gingen an Jessica Held (Klasse 12 FOS S) und Nuran Özkulaber (10 BSI).

(c) Südhessen Morgen 19.02.10

Die Texte der Gewinner:

1. Preis:

Hinter verschlossenen Türen

 

Es ist oft nichts wie es scheint.

Hinter verschlossenen Türen

liegt vergraben was einst war unsere Wirklichkeit!

Das Gefühl macht sich breit

man müsse die Echtheit verdecken, sich selbst unter' ner Maske verstecken.

Fassaden sind überall auf dieser Welt, so mancher fragt sich immer nur:

"Was wohl der Umwelt gefällt?"

Ein Nebel von trügerischem Schein liegt über so einigem Sein!

"Ich muss mich anpassen, will ich im Kulissenland Fuß fassen."

Hinter verschlossenen Türen

liegen tief vergraben, die Erinnerungen, Erfahrungen,

die zu dieser Meinung haben beigetragen!

Du sollst, du darfst nicht, du kannst nicht, du musst doch, sei so, mach das anders,

stell dich nicht so an,

verhalt dich so- dann wirst du,

verbieg dich- dann kriegst du!

Dies sind die Worte die schon die Allerkleinsten hören,

die zur Verwirrung, Verschleierung führen!

Hinter verschlossenen Türen

kann man das einstige Kind noch spüren.

Wollt ihr die Hülle, die Fassade, die Maskerade?

Oder das was darunter brennt?

Fragt euch selbst ob ihr euch und euer Umfeld unter der Oberfläche

kennt?

Hinter verschlossenen Türen

                                              liegt verborgen was wir spüren!

                                            Der nackte Kern liegt hinter der Fassade

                                     man muss nur danach fragen!

Hinter der Tür an Herz und Seele liegt ein Geheimnis

und es kann dich befreien und du wirst geblendet und verzaubert sein!

                                Dort hinter der Tür kann alles liegen,

                                Enttäuschung, Verletzung und Wunder!

                   In unserem Leben begegnen uns zahlreiche Türen,

                  die alle wo anders hinführen.

Doch hast du den Schlüssel zu deiner Seelentür,

wird es dir ein leichtes sein zu spür' n, wie man andere Schlüssel findet,

Schwieriges überwindet!

Türe an allen Orten und Zeiten haben eins gemeinsam

entweder sie öffnen sich oder bleiben zu,

und der Schlüssel der bist immer

 

DU!

Text: Joanna Ebeling 14FS2

2. Preis

 

HINTER GESCHLOSSENEN TÜREN

 

Vor kurzem saß ich in einer Arztpraxis im Wartezimmer und schaute gelangweilt in den Flur, dort waren viele geschlossene Türen mit verschiedenen Aufschriften. Zuerst interessierten mich die Türen nicht, aber je länger ich warten musste um so mehr machte ich mir Gedanken, was sich wohl hinter den Türen verbirgt.

Die erste Tür mit der Aufschrift "WC" war klar, da gingen auch einige Patienten rein und raus. Diese Tür ging nach innen auf.

Die nächste Tür ging auch nach innen auf und trug ein Schild mit "PERSONAL", da versuchte ich mir vorzustellen, wie es dahinter aussieht. Vielleicht Schränke mit persönlichen Sachen, Tisch, Stühle, Teekocher, Kaffeemaschine, Kühlschrank und ein bequemes Sofa mit einer bunten Decke. Vielleicht auch Bilder von Kindern, Blumen, ..... Ich stellte mir den Raum recht gemütlich vor.

Dann gab es eine Tür, auf der stand "PRIVAT". Seltsamerweise ging diese Tür nach außen auf. Das beschäftigte mich eine Weile. Ist es ein Zimmer für den Arzt, in das er sich zurückziehen kann? Wie sieht es darin aus? Ich stellte es mir dann folgendermaßen vor. Großer Schreibtisch, Computer, bequemer Schreibtischstuhl, ein kleiner Tisch mit vielen Fachzeitschriften, ein Ledersofa und ein großes Bild an der Wand.

Die vierte Tür war mit "EINTRITT VERBOTEN" beschildert und hatte keine Türklinke außen, sondern nur einen Türknauf, sodass die Tür nur von innen geöffnet werden kann. Man kommt also nur hinein, wenn eine Arzthelferin oder der Arzt die Tür von innen öffnet. Man kann aber auch durch das Behandlungszimmer ,,1" in diesen Raum gehen. Was wird darin wohl besonderes gemacht? Bisher durfte oder musste ich in dieses Zimmer nicht hinein. Schade oder glücklicherweise??! !

Zusätzlich gab es noch die Behandlungszimmer ,,1" und ,,2", die ich schon von vielen Besuchen her kenne.

Vor lauter Überlegen, was hinter den geschlossenen Türen ist oder sein könnte, hätte ich fast überhört, dass ich nach langem Warten endlich an der Reihe war. Ich durfte übrigens in Zimmer 2.

Text: Moritz Koch 11BFSG

3. Preis

 

Hinter verschlossenen Türen

es ist der Starke dieser Welt

der alles für sich behält

die Wichtigen, die entscheiden

um was wir sie beneiden

der Mann mit Macht

der sie nutzt so unbedacht

die Regierung die gewählt

aber die dir nichts erzählt

die Wahrheit kannst du spüren

doch liegt sie hinter verschlossen Türen

Text: Jessica Held 12FOSS

 

3. Preis

 ... hinter verschlossenen Türen

... schon wieder? Jedes mal dasselbe, ich habe langsam die Nase voll von dieser Familie! Ich werde ständig kritisiert, ständig werde ich darauf angesprochen, dass ich Fehler mache. Wenn ich etwas sage, ist es falsch; wenn ich etwas mache, ist es falsch.

Sobald ich irgendwo anwesend bin, schauen mich unangenehme Blicke von allen Seiten an.

Ich kann einfach nicht mehr! Ich habe keine Kraft mehr mich, mit ihnen auseinander zu setzen. Es ist einfach nicht mehr erträglich. Sie wollen einfach nicht einsehen, dass ich noch zu jung bin. Sie können doch nicht so vieles von mir erwarten und mich im Nachhinein immer kritisieren.

Sie sagen immer, sie wollen mich kritisieren, weil sie nur Gutes für mich wollen.

Aber wenn ich im Nachhinein nur weinen muss und nur noch mehr Probleme um mich habe, ist das nichts Gutes für mich sondern im Gegenteil nur Schlechtes!

Ich verstehe diese Leute einfach nicht. Was wollen sie von mir?

Ich gebe ja zu, dass ich auch mal Fehler mache. Das ist aber normal, ich bin eben nicht perfekt! Aber ich lerne auch etwas aus meinen Fehlern, schließlich sind Fehler für Menschen.

Am liebsten sitze ich in meinem Zimmer und liege auf meinem Bett, schließe meine Tür und habe vollkommen Ruhe. In der Ruhe geht mir vieles durch den Kopf, deswegen ist in meinem Kopf ein riesiges Durcheinander.

Ich weiß nicht wohin mit allem? Langsam fange ich an, an mir zu verzweifeln. Ich brauche Hilfe, aber von wem? Wem kann ich wirklich etwas anvertrauen?

Mache ich wirklich nur Fehler, bin ich wirklich ein Mensch, der einfach von Kopf bis Fuß Fehler macht?

Ich verstehe es einfach nicht!

Sobald ich aus dem Haus gehe, bin ich irgendwie eine vollkommen andere Person. Wenn ich mit Freunden zusammen bin, reden wir über ihre Probleme.

Ich versuche, so gut wie nur möglich, meinen Freunden zu helfen. Ich setze mich auch mal Stunden lang hin und höre ihnen zu. Ich versuche immer eine Lösung zu finden.

Ich setze mich auch für alles ein, natürlich nur so gut es geht.

Schon damals noch in der Schule habe ich mich wirklich überall eingesetzt und engagiert. Alle Lehrer waren zufrieden mit mir. Ich hatte einen sehr guten Dialog mit allen Lehrern.

Sie haben mir vertraut, sie haben mir Aufgaben gegeben die sie normalerweise niemanden zutrauen, sie haben mich auch privat angerufen und haben mich gebeten, etwas zu erledigen.

Schließlich wurde ich am Ende für meine Leistung mit einem vergoldeten Orden belohnt.

Im Betrieb sind auch alle soweit zufrieden mit mir. Die Abteilungsleiterin meint, ich wäre wirklich ein sehr gutes Mädchen, ich hätte Talent, ein gutes Auffassungsvermögen und ich wäre einfach ein sehr guter Mensch mit einem riesigen Herzen. Sie hat auch gesagt, dass ich für mein Alter sehr reif wäre und dass ich wirklich etwas aus meinem Leben machen könnte und auch sehr weit kommen könnte. Ich versuche einfach nur, so gut es geht, keine Klagen zu bekommen. Ich erledige alles und versuche alles 100 % zu machen und auch so zu sein. Das klappt auch alles sehr gut.

Meine Freunde haben mich gern, meine Lehrer sind stolz und zufrieden mit mir, meine Abteilungsleiterin und auch alle anderen im Betrieb sind zufrieden mit mir. Es ist einfach alles super und ich bin sehr glücklich.

Ich versuche draußen alles Schlechte zu vergessen, ich unterdrücke meine Sorgen und Probleme.

Sobald ich wieder daheim bin lauft aber alles schief!

Ich schließe mich in mein Zimmer lege mich auf mein Bett und lasse mir wieder alles durch den Kopf gehen.

Ich habe immer zwei verschiedene Personen in meinem Kopf. Ich kann mich nicht entscheiden, welche dieser Personen nun wirklich ich bin. Einmal eine Person, die hinter einer verschlossenen Tür steht, die traurig, unglücklich und an sich verzweifelt und einmal eine Person, die wiederum vor einer verschlossenen Tür steht, die glücklich und erfolgreich ist.

Nun die Frage: wer bin ich und wo stehe ich wirklich??

Text: Nuran Özkulaber 10BSI

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Tage der offenen Türen an den Beruflichen Schulen in Lampertheim

Am letzten Wochenende (5. und 6. Februar 2010) feierten die Beruflichen Schulen Lampertheim ihre Tage der offenen Türen.

Schülerinnen und Schüler, Eltern und Angehörige waren recht herzlich eingeladen und konnten sich das breite Angebot der BSL in tollen Projekten anschauen. Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler hatten eine Woche an den Projekten gearbeitet. Dabei war ein buntes Programm entstanden. Viele schafften es, durch ihre Projekte Schülerinnen und Schüler für die jeweiligen Fachrichtungen zu interessieren. Der Bereich Sozialwesen/Pflege zeigte viel Kreativität und Elan, der kaufmännische Bereich stellte sich eher sachlich oder auch fachbezogen vor und der technische Bereich präsentierte Schülerarbeiten, die während des Schuljahres entstanden waren, nämlich Holz- bzw. Metallarbeiten und einen in seine Einzelteile zerlegten Opel-Motor. Eltern und Schüler zeigten sich begeistert und interessiert und sicherlich hat es die Schule geschafft, einige neue Schülerinnen und Schüler zu werben.

Am beeindruckendsten war für viele der Auftritt der Sozialklassen. Eine Gruppe junger kurdischer Mädchen tanzte einen traditionellen kurdischen Tanz, wofür es viel Applaus gab. Ein Klasse der Fachoberschule führte ein Theaterstück vor, das wie die Sitzung einer Jugendselbsthilfegruppe aufgebaut war. Jeder der mitspielenden jungen Erwachsenen zeigte seine persönliche Geschichte in einem amüsanten, aber realistisch dargestellten Schwarz-Weiß-Kurzfilm. Es wurden unter anderem Themen wie Schwangerschaft, Magersucht, Kriminalität und Mobbing dargestellt. Dabei war sehr schön zu sehen, wie das Projekt dieser Klasse auf ihre Schulform bezogen war.

Es  waren sehr nette und informative Tage an den Beruflichen Schulen. Der Spaß, aber auch die Sachlichkeit kamen nicht zu kurz und so ließen Eltern, Lehrer und Schüler den Tag in einem extra hergerichteten VIP Bereich ausklingen.

Text: Yasemin Taylan und Feri Nguyen Thanh (Klasse 12FOSI2)

 

Tage der offenen Türen: Berufliche Schulen Lampertheim stellen sich mit ihren vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten vor

 Einblicke in Vergangenheit und Zukunft

Von unserer Mitarbeitern Bärbel Jakob

Lampertheim. Die eine ist sprachbegabt, eine andere kümmert sich gerne um Kinder. Mancher ist ein Ass am Computer, ein anderer interessiert sich schon immer für Autos, und der nächste will erleben, wie ein Werkstoff unter seinen Händen Gestalt annimmt. Für alle diese Jugendlichen bieten die Beruflichen Schulen in Lampertheim (BSL) passende Bildungsangebote. An den beiden "Tagen der offenen Tür" (heute, 10 bis 13 Uhr) stellen sich die verschiedenen Berufsfelder, in denen derzeit 963 Schüler unterrichtet werden, den Besuchern vor.

Beim gestrigen Rundgang mit Schulleiterin Gabriele Polzin waren Stadtverordnetenvorsteherin Brigitte Stass und Erster Stadtrat Jens Klingler sichtlich angetan, von dem was sie sahen. "Wir sind dank des Kreises Bergstraße sehr breit aufgestellt", bestätigte Polzin, "aber das müssen wir auch sein, um auf Jugendliche mit unterschiedlichsten Fähigkeiten, Interessen und schulischen Abschlüssen eingehen zu können." Stass lobte die freundliche, helle Atmosphäre der Schule und die moderne Ausstattung. Für Jens Klingler werten die BSL den Standort Lampertheim auf: "So eine Schule ist ein hervorragendes Argument für Familien, sich hier niederzulassen."

Nicht nur Klassen aus Lampertheim, sondern auch von Nachbarstädten waren eingeladen worden, sich an diesen beiden Tagen einen Eindruck von der Vielfalt der Schule zu verschaffen. Liegt das Interesse mehr bei "Wirtschaft und Verwaltung"? Oder könnte nicht eher eine Ausbildung im Bereich "Ernährung und Hauswirtschaft" reizvoll sein? Die verschiedenen Abteilungen hatten sich allerhand einfallen lassen, um den Gästen einen spannenden und unterhaltsamen Überblick zu geben.

Da konnte man sich die Fingernägel lackieren oder seinen ökologischen Fußabdruck messen lassen, dort gab Filme und Theateraufführungen, Tests, Modelle und Infowände. "Wie arbeitet mein Gehirn" konnte man anhand eines Computers ermitteln und die Sozialassistenten beschäftigten sich mit dem Familienleben in früheren Jahrhunderten. In der gewerblichen Abteilung wurden Zinnfiguren gegossen und Babywiegen aus der Holzwerkstatt gezeigt - nicht von ungefähr hatten Biedensandschüler der Praxisklassen sich gerade für dieses Projekt entschieden, denn drei ihrer Lehrerinnen sehen derzeit Nachwuchsfreuden entgegen.

Doch die Mitwirkenden der Praxisklassen können sich inzwischen auch landwirtschaftlich betätigen. Das Projekt ist so gut angelaufen, dass ab kommendem Schuljahr auch ein Berufsvorbereitungsjahr angeboten werden wird. Extra deswegen ist Wolfgang Frister von der PFAU-Initiative "Paten für Ausbildung" der Stadt Lorsch und der Gemeinde Einhausen in den Nibelungengrund gekommen. Denn einer der von ihm betreuten Abgänger ist am Gartenbau interessiert. Horst Saemann, Leiter der gewerblichen Abteilung, zeigte ihm die Außenanlagen, die Gewächshäuser und den Hügel. Gerade im Aufbau befindet sich die Mediathek, die die Schüler zu verstärktem Lesen anregen und Kulturangebote vermitteln will. Dafür wurden inzwischen vier ehrenamtliche Helfer gewonnen. Bistro, Turnhalle und die neu eingerichteten Computerräume waren ebenfalls zu besichtigen.

Die jugendlichen Besucher konnten sich davon überzeugen, dass dank des breiten Spektrums an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für jeden etwas dabei ist. Sogar Abgänger ohne oder mit schwachem Hauptschulabschluss haben die Möglichkeit sich weiterzuqualifizieren. Für sie gibt es EIBE (Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt) - ein vom Europäischen Sozialfonds gefördertes Programm des hessischen Kultusministeriums.

(c) Südhessen Morgen 06.02.2010

 

 

 

 

Fotos: Klaus Röckel

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Neues internationales Comenius Projekt an den Beruflichen Schulen Lampertheim

Um dieses Projekt auf den Weg zu bringen, reisten Schulleiterin Gabriele Polzin und die Fachlehrerinnen Inge Reger (Projektleiterin) und Doris Zeilfelder kürzlich nach Sibiu (Hermannstadt) in Rumänien. Schüler aus vier Ländern (Deutschland, Rumänien, Italien und Österreich) werden in dem von der EU festgesetzten Zeitrahmen von drei Jahren verschiedene Themen gemeinsam im Unterricht bearbeiten.

Unter der Schirmherrschaft der rumänischen Gastgeber einigten sich die Kollegen auf den Projekttitel „Diverse but EU-nited - our multicultural classroom“. Die Bearbeitung und Ausgestaltung des Themas wird an jeder Schule gemäß ihren Eigenheiten unterschiedlich sein, jedoch wurden verbindende Elemente festgelegt. Projektsprache ist Englisch.

Die Schüler werden von Anfang an in den Prozess von der Planung bis zur Evaluation miteinbezogen und werden während aller Arbeitsbesuche in den anderen Ländern an deren Projekten mitarbeiten. Der Austausch der Ergebnisse soll in allen Fällen das Bewusstsein für die eigene kulturelle Identität und für das Verstehen der anderen Länder schaffen. Das Projekt soll Solidarität und Toleranz wecken, um Europa zusammenzuführen und bei allen Beteiligten den europäischen Horizont erweitern.

Teamwork, neue Technologien, Erfahrungsaustausch und die Integration von Lehrern und Schülern in das Projekt bilden wesentliche Elemente für die europäische Dimension von Bildung und Erziehung.

Die Beruflichen Schulen Lampertheim haben bereits 2004-2007 sehr erfolgreich an einem Comenius Projekt mit dem Thema „Travellers and Tourists: Images of Europe“ mitgearbeitet.

Das Rahmenprogramm zu der Veranstaltung in Rumänien sah nicht nur die Besichtigung einiger Schulen in Hermannstadt vor, so unter anderem die Samuel von Brukenthal-Schule, wo der Unterricht in deutscher Sprache gehalten wird, sondern auch der Burgen in der näheren Umgebung.

Pfarrer Reger führte durch die Ruinen eines Zisterzienserklosters in Kerz. 90% der ehemaligen deutschsprachigen Bürger des Dorfes leben heute in Deutschland und Österreich.

Selbstverständlich fand auch eine Führung durch das liebevoll restaurierte mittelalterliche Hermannstadt (europäische Kulturhauptstadt 2007) statt.

Text: Marita Hopp

Bild: Inge Reger

 

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