Archiv 2007
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Berufliche Schulen fördern europäische Kontakte
(von Bensheim und Lampertheim nach Spanien) 

Kreis Bergstraße/Bensheim/Lampertheim. Die Beruflichen Schulen in Lampertheim und die Heinrich Metzendorf Schule in Bensheim fördern seit Jahren den europäischen Austausch von Lehrern und Schülern.
In der vergangenen Woche war ein Team beider Schulen in Nordspanien, um dort Partner für Praktikantenaustausch und Schulentwicklung zu gewinnen.

Während des zweitägigen Aufenthaltes, welcher von der hessischen Landesregierung finanziell gefördert wurde, gab es viele Gelegenheiten, bei Besuchen von Betrieben und Ausbildungseinrichtungen mögliche Projektpartner kennen zu lernen. „Die Region um Bilbao und Santander bietet durch ihre gute Infrastruktur deutschen Schülern in der beruflichen Ausbildung zahlreiche interessante Praktikumsplätze“, so
der Schulleiter der Beruflichen Schulen in Lampertheim, Wolfgang Freudenberger, „und unsere Partner
freuen sich darauf, deutsche Praktikanten bei sich aufzunehmen“.

Das Vorhaben soll durch die Europäische Gemeinschaft mit dem Programm Leonardo finanziert werden; nähere Informationen erteilt Felix de la Munoza in Lampertheim, Tel. 06206-9409-0 und
Frank Herms an der Heinrich Metzendorf Schule, Tel. 06251 – 8479- 43.

                          

Das Bild zeigt die Teilnehmer des Besuches, im Vordergrund von links Frank Herms und
Felix de la Munoza
, rechts Doris Zeilfelder und Wolfgang Freudenberger,  im Hintergrund
die spanischen Gastgeber  

18.12.2007

 

 

22 Berufspraktikantinnen + 22 AnleiterInnen +2 Lehrerinnen+ Schloss Heiligenberg

                                    =ein voller Erfolg!

Am 16. November 07 war es wieder so weit.

Diesmal, ausnahmsweise ohne Schneegestöber wie  in den Jahren zuvor, trafen alle Berufspraktikantinnen der Fachschule für Sozialpädagogik und ihre AnleiterInnen aus der sozialpädagogischen Praxis pünktlich auf dem Heiligenberg in Jugenheim ein.

Im wunderschönen Gartensaal des Schlosses fand erst einmal eine witzige Begrüßungsrunde statt, um anschließend, aufgelockert durch ein Gruppenfindungsspiel, in kleinen Arbeitsgruppen einen Erfahrungsaustausch über die eigene Berufspraxis vorzunehmen. Durch vorgegebene Impulsaussagen konnten die einzelnen Gruppenmitglieder ihre Arbeitssituation reflektieren und miteinander in eine Diskussion bzw. Austausch treten.

Fazit nach knapp neunzig Minuten: Wie gut voneinander zu hören und zu erfahren, dass hohe berufliche Anforderungen bzw. Probleme einfach zum Arbeitsfeld dazu gehören und positive Aspekte dadurch oftmals übersehen werden. Die gegenseitige Motivation, bezogen auf die eigene professionelle Weiterentwicklung, war wohltuend und hilfreich.
Ein weiterer Arbeitsschritt war die Teamarbeit von Berufspraktikantin und AnleiterIn. Vor dem Hintergrund des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplans, sollten bedeutsame pädagogische Begriffe – beispielsweise   Selbständigkeit, Kreativität, Neugierde, Mitbe-stimmung, Initiative, Identität etc. – neu  definiert und ihr Stellenwert in der eigenen Einrichtung kritisch hinterfragt werden. Welche Möglichkeiten für Kinder bzw. Jugendliche neu initiiert werden können, wurden in gemeinsamen Visionen festgehalten. Hier fand ganz konkret eine Weiterentwicklung der pädagogischen Praxis statt
Durch das köstliche Essen das die Berufspraktikantinnen mitgebracht hatten, wurde die sich anschließende Mittagspause zu einem weiteren highlight und ein Spaziergang unumgänglich, sollte doch am Nachmittag weiter gearbeitet werden.
Gut gestärkt und mit neuer Energie aufgetankt fanden sich – ausgehend von den pädagogischen Begriffen – Interessensgruppen, die sich über die Visionen zur Weiterentwicklung der pädagogischen Praxis austauschten und gemeinsam weitere Ziele und Inhalte erarbeiteten.
Die Feedback-Runde am Ende der Veranstaltung zeigte, was den ganzen Tag über spürbar geworden war: Die Tagung war ein voller Erfolg!
Die TeilnehmerInnen fühlten sich gestärkt, ungemein motiviert, bereichert durch neue Erfahrungen und Impulse und nicht zuletzt dankbar für den inhaltsreichen Tag.

Wir, die Begleitlehrerinnen, die wir diesen Tag vorbereiteten und moderierten, waren über die positiven Rückmeldungen natürlich hoch erfreut. Uns wurde noch einmal deutlich, wie wichtig diese Fortbildungen für die Berufspraktikantinnen und für ihre AnleiterInnen sind. Trotz des enormen Zeitaufwandes wollen wir diese Tage nicht missen und sind schon gespannt auf das nächste Treffen im März.

„Eins weiß ich: Obwohl der Anfahrtsweg sehr weit ist, werde ich auf jeden Fall im März wieder dabei sein und freue mich jetzt schon auf das was mich dann in diesem schönen Ambiente erwartet.“ Aussage einer Anleiterin, die große Zustimmung fand und noch einmal die Bedeutung dieser Treffen wiedergibt.

 

Gisela Terheggen
Sabine Wandjo

Fachschule für Sozialpädagogik / Lampertheim

 

 

Am 25. Oktober wurde an den Beruflichen Schulen in Lampertheim eine Fachtagung zu einem wahrlich aktuellen Thema veranstaltet: Die Ergebnisse der Erprobung des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplans (HBEP) liegen vor und werden derzeit in ein Konzept zur Implementierung übergeführt. Ziel der Fachtagung war, dieses Konzept kennen zu lernen.  Hierzu referierten Fr. Strathe und Fr. Görg-Kramß von der „Gemeinsamen Geschäftsstelle Bildungs- und Erziehungsplan“, die vom Hessischen Kultusministerium und vom Hessischen Sozialministerium kürzlich eigens eingerichtet wurde.

Zugleich wurde mit dieser Veranstaltung ein Forum angeboten, das Erzieher/-innen, Kita-Leiter/-innen und Grundschullehrer/-innen ermöglichte, Erfahrungen mit den unterschiedlichen Schwerpunkten des HBEP auszutauschen sowie Ansätze für dessen konstruktive Umsetzung im Sinne der Implementierung zu entwickeln. Zu diesem Zweck boten Lehrer/-innen der Fachschule für Sozialpädagogik folgende Workshops an, die jeweils von Kolleginnen aus der Praxis mit moderiert wurden:

Workshop 1  - „Lernen kann man nur, was man kennen lernen kann“: Das Prinzip Bildungswerkstatt – Zeiten, Räume, Lerngeschichten

(Sabine Wandjo, Lucia Lenhardt);

Workshop 2 - „Jeder Tag ist wie eine Mondlandung“: Betreuung und Bildung von Kindern unter drei Jahren (Gisela Terheggen, Andrea Daniel);

Workshop 3 - „Literacy – von Bilderbuch-Liebhabern, Buchstaben-Sammlern, Schrift-Entdeckern …“ (Klaus Allgeier, Stephanie Back-Herrmann);

Workshop 4 - „Und die Rahmenbedingungen müssen stimmen!“(Maria Späh, Erika Wild-Weber);

Workshop 5 - „Nochmal eben im Flur…?“ Bildungs- und Erzierhungspartnerschaft mit den Eltern: Realitäten, Visionen und Wege (Sonja Kopmann, Petra Snow);

Workshop 6 -„Basiskompetenzen – Das starke Kind. Kinder befähigen, gegenwärtige und zukünftige Lebenssituationen zu bewältigen / Übergang Kita – Schule (Christine Franke, Barbara Scharf, Christine Zappen).

 

Eindrücke aus den Workshops:

 

      

 

Bildung für alle ist einfach ein Gebot der Gerechtigkeit. Die Weichen werden früh gestellt, lange vor Schulbeginn. Was in dieser Zeit versäumt wird, kann kaum noch aufgeholt werden.

Bildung von Anfang an ist ebenfalls notwendig, um unterschiedliche soziale und kulturelle Voraussetzungen auszugleichen.

An Kindertagesstätten werden folglich hohe Anforderungen gestellt. Hier lernen Kinder spielerisch und leicht, hier erwerben sie soziale Fähigkeiten und Kompetenzen, die für ihr jetziges, aber auch für ihr späteres Leben unabdingbar sind. Der Zugang zum Berufsleben wird über Bildung gefunden und Bildung ist nun einmal von der frühkindlichen Förderung abhängig. Wenn wir uns dies immer wieder bewusst machen, dann wird deutlich welche Verantwortung Erzieherinnen und Erzieher übernehmen müssen.

Kinder haben von Geburt an ein Recht auf eine sichere Bindung und ein anregungsreiches Umfeld. An der Fachschule für Sozialpädagogik in Lampertheim soll die jetzige Generation von Erzieherinnen und Erziehern für eine anspruchsvolle sozialpädagogische Praxis ausgebildet werden, die diesem Recht gegenüber offen ist und sich daran immer wieder prüft. Etwa 70 Vertreterinnen und Vertreter der sozialpädagogischen Praxis konnten gemeinsam mit den 22 Berufspraktikantinnen und Berufspraktikanten der Fachschule die Möglichkeit nutzen, das Konzept zur Implementierung des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplans mit als erste in Hessen kennen zu lernen. Nach der Tagung gilt nun, die Erkenntnisse in den Einrichtungen weiter zu verfolgen, wozu die Teilnehmer/-innen das Motto „Mut zum eigenen Profil!“ mit auf den Weg bekamen.

Sabine Wandjo und Gisela Terheggen, Koordinatorinnen der Fachtagung 2007, bedankten sich im Namen der Fachschule bei den Referentinnen, den Ko-Moderatorinnen und den Kolleg/-innen aus dem Fachbereich für das Engagement und die Unterstützung einer sehr erfolgreichen Tagung, die in Fachschulkreisen ihres gleichen suchen kann. Für das leibliche Wohlbefinden war Kollegin Ellen Dewald mit der Klasse 11 H wieder einmal Bestbesetzung.

 

 „Es hat sich viel getan, doch bleibt noch viel zu tun. Das gesamte Feld der frühkindlichen Bildung wird erst dann wirklich an Attraktivität gewinnen, wenn Kindheit und Jugend, Bildung und Ausbildung nicht länger unter Konsum und Kosten, sondern unter Investition für die Zukunft verbucht und Reformen dort verwirklicht werden, wo die Schlüssel zur Zukunft verborgen liegen.“

Warnfried Dettling

 

 

Sabine Wandjo / Gisela Terheggen

Koordinatorinnen der Fachtagung 2007

 

 

 

Netzwerke mit Ausbildungsbetrieben stärken
13. Runder Tisch für Industriekaufleute in der kfm. Abteilung

Für den 24.10.2007 hatte die Fachbereichleiterin Doris Zeilfelder mit ihrem Team Ausbilderinnen und Ausbilder für Industriekaufleute in die Beruflichen Schulen Lampertheim eingeladen. Der Kontakt und Austausch von Informationen zwischen Ausbildungsbetrieben und Berufsschule ist sehr gut, dies zeigt sich auch an der Kontinuität und der Anzahl der bereits stattgefundenen Runden Tische.

Neben den Berichten aus den einzelnen Klassen über allgemeine Lernentwicklung und Umsetzung der Lernfelder stand heute die Veränderung der Prüfungsordnung.

 

Die Fachbereichleiterin Frau Doris Zeilfelder erläuterte anschaulich, welche Probleme im Zusammenhang auf die Prüfungsvorbereitung durch die Verkürzung der Zeitspanne zwischen schriftlicher und mündlicher Abschlussprüfung entstehen können. Nach eingehender Beratung und Diskussion einigte man sich darauf, dass die Ausarbeitung der Präsentation für die Abschlussprüfung durch Betrieb und Schule früher eingefordert werden soll.


      
     

Ebenso wurde im Rahmen eines Feedbacks über die Präsentation vom 2.10. (siehe unten) über diese Veranstaltung gesprochen und soweit wie notwendig auch Verbesserungsvorschläge gemacht.

Fast 4 Zeitstunden dauerte diese doch sehr gute und informative Veranstaltung und das hatte man auch an den zufriedenen Gesichtern der Beteiligten ablesen können! Am Gelingen dieser Veranstaltung waren darüber hinaus noch beteiligt Frau Sylvia Streibel, Frau Karin Breckner, Frau Ursula Schröder und Herr Thomas Stellmach. Alles Fachlehrer in den Industrieklassen!

Text + Fotos: VMK

 

Großer Präsentationstag in den Beruflichen Schulen Lampertheim
(Auszubildende der Industrieabschlussklassen präsentierten ihre Projekte am 2. 10.2007 im Mediamaxx)

Auszubildende im Fachbereich Industrie müssen zum Abschluss ihrer dreijährigen Berufsausbildung ein selbst gewähltes und auch erarbeitetes Projekt im Fachgebiet Betriebswirtschaftslehre präsentieren. Ansprechpartner während der Erarbeitungsphase waren die beiden Klassenlehrerinnen Frau Doris Zeilfelder und Frau Sylvia Streibel-Skalitzki. Am 2.10. war es nun endlich soweit. Im Mediamaxx präsentierten sechs Teams vor geladenen Ausbildern der Ausbildungsbetriebe und Berufsschülern der Industrieklassen aus der Mittelstufe ihre Ergebnisse. Herr Günter Kirchenschläger sorgte als Schuladministrator dafür, dass die EDV gestützten Präsentationen reibungslos vorgetragen werden konnten. Vorgegebene Zeit für die Präsentation war 30 bis 45 Minuten. Eingesetzt werden konnte die volle multimediale Bandbreite. Bewertet wurden die Vorträge natürlich auch von den Fachkollegen nach einem ganz bestimmten Raster! Standfestigkeit, Konzentration war an diesem Vormittag gefragt. Die erfolgreiche Veranstaltung fing um 7.45 Uhr an und endete um 13.45 Uhr.


Begrüssung und Eröffnung durch die beiden Klassenlehrerinnen Frau Sylvia Streibel und Frau Doris Zeilfelder

 

Folgende Projektthemen wurden von den Auszubildenden präsentiert:

Gruppe 1: Analyse der neuen Dove - Imagekampagne
(Carina Cestaro,Sabrina Metzger, Christina Ruppert, Verena Wetzel)
Gruppe 2: Kundengewinnung und Kundenbindung - Papyrus
(Alexander Airich,Benny Ballmann, Almedina Brkic, Murat Özdilli, Anne-Christin Reise)
Gruppe 3: Eventmanagment am Beispiel der Firma Weleda mit Rollenspiel
(Julia Rieker,Nadine Schäfer, Olga Warnke, Nicole Weidenauer, Katharina Willwohl)
Gruppe 4: Kommunikationspolitik - Vermarktung eines Schul - T-Shirts
(Natascha Berbner, Irina Kundel, Désirée Machleid, Katharina Tauber)
Gruppe 5: Marktforschung und Firmenimage
(Christina Armesto, Vera Bühler, Michaela Dörsam, Christine Jeschke, Kerstin Jöst)
Gruppe 6: Werbung und ihre Ziele
( Simone Klein, Christina Kowatschisch, Kevin Leonhard, Doro Uram)

Hier einige Impression aus den Vorträgen:

        

                 

        

 
                                                                                                          (Fotos: VMK)

 

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Das Medienprojekt „Pics `n sounds“ feierte in diesem Jahr sein 5-jähriges Jubiläum!

Erneut wurden Arbeiten von Studierenden aus der Fachschule für Sozialpädagogik mit 5 goldenen „Edgars“ gekrönt!

 Die Studierenden der Fachschule für Sozialpädagogik haben auch in diesem Jahr unter der Leitung von Sabine Wandjo gesellschaftspolitisch relevante Themen bearbeitet und künstlerisch-medial umgesetzt (digitale Fotografie, Internet, Power Point, WinOnCD). Das Projekt erfolgte in gewohnt erfolgreicher Zusammenarbeit mit der Stadtjugendpflege (Manfred Scholz, Dipl. Soz.päd.). Das gemeinsame Interesse von Fachschule und Stadtjugendpflege liegt in dem Bestreben, die zukünftigen Erzieherinnen und Erzieher als Multiplikatoren in der Medienarbeit zu schulen, um so die kreative Nutzung medialer Möglichkeiten in der Kinder- und Jugendarbeit gezielt zu fördern.

Die Präsentation im großen Saal der Lampertheimer Zehntscheune unterstand dem Gedanken, mediale Inhalte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Diesmal begrüßten die Veranstalter über 220 Gäste – damit hatte sich die Besucherzahl im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Entsprechend war auch die Stimmung: Etwas nervös, aber dennoch beherzt stellten sich die Arbeitsgruppen den Zuschauern vor und ernteten für ihre sympathischen Auftritte viel Beifall. Die Medienarbeiten wurden ebenfalls mit Applaus bedacht, teils für besonders gelungene oder witzige Szenen, teils nach einem kurzen Schweigen, das den ernsteren Inhalten folgte.

Erfreulich war, dass so viele Eltern und Freunde der ProjektteilnehmerInnen Interesse gezeigt haben. Nicht zuletzt brachten dieses auch die Studierenden aus früheren Jahrgängen mit, die den festlichen Edgar-Abend inzwischen als Ehemaligen-Treffen nutzen. Für die Fachschule ist damit eine Veranstaltung geschaffen worden, die viele Menschen zusammen kommen lässt. Neben Getränken und einem kostenlosen Häppchen-Büfett gab es  viele interessante Gespräche über die diesjährigen Themen.

    

Bei der Medienpreisverleihung am 24.08.07 wurden Projektarbeiten mit folgenden Arbeitstiteln vorgestellt:

„Magie der 4 Elemente“, „Dunkle Wolken über Deutschland“, „Schwarz“, „Werbeblock“, „Jeanny“, „Glaubst du, du bist frei?“ und  „Montagsmaler“.

Die  Medienpreisverleihung („Goldener Edgar“) fand in den Kategorien „Beste Bilder / Beste Story / Beste Textdramaturgie / Bester Ton – Beste Effekte / Beste Darsteller“ statt und ging aus der Wertung des Publikums hervor.

 Text Sabine Wandjo, August 2008

 

Schuljahr 2007/2008

Attraktives Bildungsangebot, gute Lehrerversorgung

BSL sind Kompetenzzentrum des Kreises Bergstraße für sozialpädagogische Ausbildung

Lampertheim/Kreis Bergstraße. Auch im Schuljahr 2007/08 ist der Zustrom von Schülerinnen und Schülern in die verschiedenen Schulformen der Beruflichen Schulen Lampertheim (BSL) groß. Nach der Aufnahme von 450 neuen Vollzeit-Schülern durch Oberstudiendirektor Wolfgang Freudenberger an diesem Montag werden mehr als 1.000 Schülerinnen und Schüler von 73 Lehrkräften und Sozialpädagogen unterrichtet. Auf Grund der unbefriedigenden Lage am Ausbildungsmarkt drängen viele Schülerinnen und Schüler, die keine Ausbildungsstelle oder keinen Arbeitsplatz bekommen haben, an die BSL, oder sie verbleiben an den Beruflichen Schulen, um sich hier kompetent weiter zu qualifizieren. Die Schule rechnet in den kommenden Wochen noch mit Nachzüglern, da die letzten Ausbildungsverträge im Herbst abgeschlossen sind und erst dann ist klar, wer in den berufsvorbereitenden Maßnahmen der Agentur für Arbeit aufgenommen wird.

Den größten Zulauf an Schülern im Vollzeitbereich verzeichnet die zweijährige Berufsfachschule, die zum mittleren Abschluss führt. Sie werden hier in den Fachrichtungen Ernährung, Soziales, Metall, Elektro und Kaufmännisches unterrichtet.


Aufnahme der Vollzeitschüler für die Höhere Berufsfachschule durch Schulleiter Wolfgang Freudenberger                    Foto Ki/2007

Auch die auf den mittleren Abschluss aufbauenden zweijährigen Höheren Berufsfachschulen mit den Fachrichtungen Fremdsprachensekretariat und  Informationsverarbeitung/Wirtschaft sowie die Höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz mit den Fachrichtungen Sozialpädagogik und Pflege erfreuen sich großer Beliebtheit. Letztere führt hin zur Fachschule für Sozialpädagogik, in der Erzieherinnen und Erzieher ausgebildet werden.

In der einjährigen Fachoberschule mit den Fachrichtungen Sozialwesen und Wirtschaftsinformatik mit angeschlossener Cisco-Akademie qualifizieren sich junge Menschen mit abgeschlossener Berufsausbildung für die Fachhochschulreife.

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler nehmen am Berufsvorbereitungsjahr (BVJ), am Berufsgrundbildungsjahr (BGJ) oder an berufsvorbereitenden Maßnahmen teil. Hier leistet die Schule gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit und der Diakonie Lampertheim einen erheblichen Beitrag zur beruflichen Orientierung junger Menschen. Fortgeführt wird auch eine berufsbegleitende Hilfe für Teilzeitberufsschüler, die gemeinsam mit dem Förderband Viernheim organisiert wird.

 

Schulseelsorge mit Schülermediatoren und Sozialpädagogen

Im Rahmen einer pädagogischen Mittagsbetreuung wird in diesem Schuljahr das Angebot an Förderkursen und Hausaufgabenbetreuung noch ausgeweitet. Außerdem sind an der Schule Sozialpädagogen und Schulseelsorger beschäftigt. Als Novum kommen ab diesem Schuljahr BSL-Schülerinnen als Mediatoren zum Einsatz. Sie wurden intensiv auf ihre Aufgabe vorbereitet und unterstützen Lehrer und Sozialpädagogen bei auftretenden Problemen und Konflikten.

Die Zahl der Vollzeitschüler übersteigt schon seit Jahren die Zahl der Teilzeitschüler. Dies hängt mit der zurückgehenden Ausbildungsbereitschaft der Betriebe zusammen. Leider musste in diesem Jahr das Ausbildungsangebot in Metalltechnik wegen zu geringer Schülerzahlen geschlossen werden. Das Bildungsangebot der Beruflichen Schulen in den Vollzeitschulformen ist für viele Schülerinnen eine attraktive Alternative: Sie können an der
Schule gleichzeitig einen Beruf erlernen.

   
Erfreulich ist aber die Ausbildungsbereitschaft im kaufmännischen Bereich. So wurden zum neuen Ausbildungsjahr fast 85
Berufsschülerinnen und Berufsschüler an den BSL angemeldet. Hier die Aufnahme der Einzelhändler durch
StR Hilmar Kühlborn                                                                                                                                            Foto Ki/2007

 

Modernste Medienausstattung - Bistro und Großküche im Bau

Mit zwei neuen Lehrerinnen und Lehrern sowie drei Referendaren in der Ausbildung sind die Beruflichen Schulen Lampertheim mit Lehrkräften insgesamt gut versorgt. Ein reibungsfreier Ablauf des Unterrichts kann garantiert werden. Auch hat der Kreis Bergstraße die Schule in den vergangenen zwei Jahren unter hohem Kostenaufwand mit modernsten Medien ausgestattet, die bei Schülern wie auch Lehrern keine Wünsche mehr offen lassen. Die Jugendlichen werden auch in dieser Hinsicht optimal auf ihre späteren beruflichen Tätigkeiten vorbereitet.

Schon jetzt freut sich die Schule auf die Eröffnung eines Bistros im kommenden Jahr und die Eröffnung der Großküche für die vier Schulen des Schulstandortes Lampertheim-West in einem Jahr. Dann wird es auch möglich sein, Schüler und Lehrer mit einem Mittagessen zu versorgen.                             
(c) Wolfgang Freudenberger, 2007

 

Auf Stärken konzentrieren

Berufliche Schulen entsenden Botschafter

Lampertheim. Erleichterung über einen erfolgreichen Abschluss machte sich unter den jungen Leuten an den Beruflichen Schulen Lampertheim breit. Glückwünsche kamen von den Lehrern und von Rektor Wolfgang Freudenberger, der mit anerkennenden Worten die Zeugnisse ausgab. Er gab den Fachoberschülern der Klassen 12FO1 sowie 12FOS3 den Rat: "Konzentriere dich auf deine Stärken und vernachlässige deine Schwächen". Die ehemaligen Schüler sieht Freudenberger als Botschafter der Beruflichen Schulen.

Auch wenn der Rektor die Feierlaune der Schüler nicht trüben wollte, so mahnte er sie, nach den Feierlichkeiten das Auto stehen zu lassen. Anlass zur Sorge gaben ihm zahlreiche Unfälle von Schülern in den vergangenen Tagen. Die Fachhochschulreife erreichten in der Klasse 12FOS3 (Fachoberschule Wirtschaftsinformatik), Klassenlehrer Dr. Werner Kruck, haben erfolgreich abgeschlossen: Miriam Andel, Fahim Assadi, Alena Brodin, Natascha Doerr, Daniel Hurka, Michael Mitschke, Michael Schmitt, Dominik Schumacher, Reinhard Stefani, Andreas Sumpf, Daniel-Christian Wiegand und Jennifer Wolf.

Auch die Schüler der Klasse 12FO1 (Fachoberschule Sozialwesen) von Klassenlehrer Ludwig Becher haben das Fach-Abitur in der Tasche: Susan Al-Ayyash, Ceylan Ballikaya, Anna Balsewicz, Aciz Bektas, Yasmin Eismayr, Julia Engert, Margarete Funk, Ann Gallinat, Hannelore Gerber, Marion Gerner, Tanja Gerull, Franziska Heiser, Philipp Janson, Stefanie Koch, Racha Mouawad, Sabine Pöhlmann, Sandra Prohaska, Lisa Scudlik, Sabrina Sumann, Maria Tirakis, Janina Weirich und Marta Yusufova.

Von der Klasse Erzieher 3FS, der Klassenlehrerin Gisela Terheggen erreichten ihren Abschluss: Hatice Capkur, Melinda Csutak, Theresa Graf, Lisa Haumschild, Olga Isakov, Rebecca Jäger, Britta Kissel, Max Leick, Sonja Molter, Natascha Münch-Rothweiler, Birgit Pannke, Patrick Pietsch, Janina Reinhardt, Melanie Schenkel, Verena Steeb, Jennifer Stollhof, Naomi-Edith Strimbu, Laura Urban, Christina Wagner, Kerstin Wagner und Nicole Zygadto. roi

Südhessen Morgen
30. Juni 2007

Jetzt kommt es darauf an, die Chancen zu nutzen

Berufsschülerinnen haben sich in schwierigen Situationen stets zusammengerauft

Lampertheim. Entlassungen können auch etwas Schönes sein. Dies traf jetzt auf die Entlassfeier der Klasse zu, welche an den Beruflichen Schule Lampertheim ihr Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) erfolgreich zu Ende brachte. Zwölf Mädchen feierten ihren bestandenen Hauptschulabschluss. Bei einer Klassengröße von 13 Schülerinnen bedeutet dies eine herausragende Erfolgsquote von 92 Prozent.

Kern des Schuljahres waren zwei Praktika à drei Wochen in Betrieben der Region. "Die Bewältigung der Praktika bedeutet im Regelfall für 20 Prozent der Schülerinnen und Schüler den Erhalt eines Ausbildungsplatzes", so Lehrer Berndt-Ullrich Dolle. Dass es sich bei der Schulklasse ausschließlich um Mädchen handelt, liegt in erster Linie am Fächerschwerpunkt Ernährung und Körperpflege. Die männlichen Kollegen sind zumeist im Bereich Holz- und Metalltechnik zu finden.

Der Abend verlief in der gebotenen feierlichen Lockerheit. In ihrer Begrüßungsrede bescheinigte Klassenlehrerin Regine Schumacher den Absolventinnen des BVJ, in der Persönlichkeitsentwicklung ein großes Stück vorangekommen zu sein. In schwierigen Situationen hatten sich alle "immer wieder zusammengerauft", so Schumacher. Danach gab es eine tänzerische Darbietung der Mädchen mit einer selbst erarbeiteten Choreografie. Nach dem Sturm aufs Buffet wagte Lehrer Dolle einen heiteren Rückblick auf das Schuljahr. Die einzelnen Charaktere seiner Schützlinge erfuhren dabei eine ausgiebige Würdigung.

Der Höhepunkt war die Ausgabe der Zeugnisse. Dass das BVJ nicht das Ende des Bildungsweges sein muss, beweist Lisa Köck. Als Klassenbeste ausgezeichnet wird sie künftig die Realschule besuchen. Berndt-Ullrich Dolle sagte: "Am Ende eines erfolgreichen Jahres wünschen wir unseren Schülerinnen, dass sie sich vor allen Dingen auf sich selbst verlassen und die Chancen nutzen, die sich ihnen bieten werden." jkl

Südhessen Morgen
30. Juni 2007

 

 

Besuch aus Madison / Wisconsin
an den Beruflichen Schulen in Lampertheim

 

Lampertheim 31.05.2007.


Rollie Cox, Instructor for Business Technology, von Madison/Wisconsin/USA war sehr beeindruckt von den guten Englischkenntnissen der Schülerinnen und Schüler der klassen 11FR1 (Fremdsprachensekretariat) und 11KFI1 (Industrieklasse) und von der Ausstattung der Schule in Sachen Computer und Präsentation. Rollie Cox ist zur Zeit in Hessen im Rahmen des Lehreraustausches zwischen Wisconsin/USA und Hessen.


            Rollie Cox bei der Präsentation von Office im Präsentationsraum Mediamaxx vor der Klasse 11FR1

Sein Wunsch war es, insbesondere vor einer Klasse des Fremdsprachensekretariats zu stehen und mit Ihnen über die Anwendung des Office-Paketes in Betrieben zu sprechen. Er zeigte auch dabei Unterschiede zwischen Office 2003 und Office 2007 auf. Mit der Klassenlehrerin Marita Hopp wurden zum Schluss der Stunde noch allgemeine Fragen zu Amerika behandelt. Frau Doris Zeilfelder nahm ebenfalls die günstige Gelegenheit wahr, um mit ihrer Industrieklasse in Englisch mit Rollie Cox über allgemeine Probleme und Perspektiven der Arbeitswelt zu diskutieren.


                Rollie Cox während der Diskussion mit den Auszubildenden der Industrieklasse KF11I

Zum Abschluss des Besuches wurde während der  Begrüßung durch de Schulleiter Wolfgang Freudenberger  überraschend festgestellt, dass Wolfgang Freudenberger fast genau ein Jahr vorher das College besuchte, in dem Rollie Cox heute als Lehrer für Office Anwendungen arbeitet.


              Zum Schluß Gedankenaustausch zwischen Wolfgang Freudenberger, Rollie Cox und Dr. Gerd Eurich

 

 

      Einladung

 

                                                zum Jazz-Event

 

am Dienstag, 05. Juni 2007

von 10.30 Uhr bis 11.15 Uhr

 

in der Pausenhalle (bei gutem Wetter im Atrium)

 

Für interessierte Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler unserer Schule spielt das

 

jochen keller jazz kwartett

 

„handgemachte Musik“.

 

Wir hören

 

Jochen Keller (Trompete)

Alexander Schaaf (Piano)

Peter Knollmann (Drums)

Hartmut Kaever (Bass)

 

von der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz

 

 

Dazu bietet die Hauswirtschaftliche Abteilung

Kulinarisches an.

 

 ________

 

Zum Streit schlichten braucht man Selbstsicherheit

Berufliche Schulen in Lampertheim bilden Mediatoren aus / Eigenverantwortung übernehmen

 

Lampertheim. Aus vier Klassen und fünf Nationen setzt sich die erste Gruppe von jungen Leuten zusammen, die an den Beruflichen Schulen in Lampertheim zu Mediatoren ausgebildet werden. An vier aufeinanderfolgenden Schultagen konnten die Anwärter im Alter zwischen 17 und 24 Jahren Grundlagen und Kenntnisse in Sachen Konfliktentstehung, Konfliktverhalten und Konfliktlösungsmöglichkeiten erwerben.

Mit Hilfe unterschiedlicher Methoden und abwechslungsreicher Tagesprogramme gelang es Sabine Wandjo, Lehrerin im Fachbereich Sozialwesen, und Walter Staude, Religionslehrer und Schulseelsorger, nach Meinung der Teilnehmer schnell, eine vertrauliche Gruppenatmosphäre entstehen zu lassen. Somit war bereits früh die Voraussetzung geschaffen, in wechselnden großen und kleinen Teams zu arbeiten, übers eigene Konfliktverhalten nachzudenken und sich an Rollenspiele heranzuwagen. "Bereits am ersten Tag waren wir für die Entstehung von Konfliktsituationen sensibilisiert", resümierte Katrin Steidel aus einer kaufmännischen Klasse in der Auswertungsrunde.

"Der erste Tag war schon so interessant, dass ich mich sehr auf die nächsten Stunden freue", fügte Sina Singateh aus einer Sozialassistentenklasse hinzu. Und es blieb interessant: Die fünf Schritte des Mediationsverfahrens wurden vorgestellt, inhaltlich erarbeitet und eingeübt. "Normalerweise bin ich es nicht gewohnt, vor anderen Leuten eine Rolle zu spielen. Hier hat es mir echt Spaß gemacht", gab Umut Uygut preis. Seinem Klassenkameraden Denis Jardundzi ist klar geworden, was so alles in einem Streit schief laufen kann.

Um die Strategien zur Streitschlichtung noch besser kennen zu lernen, ging es am dritten und vierten Tag um Hilfstechniken der Gesprächsführung - aktives Zuhören, Ich-Botschaften und Doppeln. "Ich hätte nie gedacht, dass es so schwierig sein kann, richtig zuzuhören", erkannte Vanessa Haupt. Der angehende Erzieher Daniel Kammerer meinte, dass es viel Übung, Selbstsicherheit und Sensibilität brauche, um anderen in einem Konfliktfall zu einer zufrieden stellenden Lösung zu verhelfen.

Die Fähigkeit, potenzielle Konflikte in konstruktive Dialoge zu verwandeln, dient der Demokratisierung des Schulalltags, Schüler übernehmen verstärkt Eigenverantwortung und können gewaltfreie Methoden der Konfliktbewältigung einsetzen.

Für den letzten Schliff sorgt ein zweiter viertägiger Ausbildungsblock kurz vor Schuljahresende. "Und darauf freuen wir uns schon jetzt. Was wir in den vier vergangenen Tagen gelernt haben, ist enorm", bedankt sich Sabrina Jeckel. zg

Copyright: Südhessen Morgen
13. Februar 2007

 

"Es ist Zeit" zu schreiben

Berufliche Schulen zeichnen ihre Nachwuchsliteraten aus

Lampertheim.Daniel Kammerer heißt der Gewinner des dritten Schreibwettbewerbs an den Beruflichen Schulen Lampertheim. Sein Gedicht über Leid und die Notwendigkeit, jede Minute des Lebens zu genießen, fand große Begeisterung bei der Jury und auch während der Preisverleihung im Publikum. Özgul Bendes freute sich über ihren zweiten Platz und das damit verbundene Preisgeld von 75 Euro. Vor Freude kaum auf ihrem Platz hielt es Suzan Bendes, an die der dritte Preis und ein Preisgeld von 50 Euro gingen. Ihr Gedicht wurde von Buchhändlerin Simone Weyand vorgetragen. Es handelt vom Durchhalten in schweren Zeiten. Ebenfalls einen dritten Preis erhielt Katharina Wilhelm.

Vor drei Jahren hatte Kristin Wolz die Veranstaltung ins Leben gerufen, um "gerade an einer Beruflichen Schule kreatives Schreiben zu fördern". Angesichts des täglichen Stresses in der Schule und bei der Arbeit sei es Zeit, "auch einmal zuzuhören, innezuhalten und zu verschnaufen und der Seele einen kleinen Schubs zu geben", erklärte Wolz. Deshalb stand der diesjährige Wettbewerb auch unter dem Motto "Es ist Zeit".

             

Schulsprechervertreterin Ceylan Ballikayga führte bei der Preisverleihung durch das Programm, das Maria Sykov mit ihrem Klavierspiel umrahmte. Dominic Bold, mitverantwortlich für den Wettbewerb, betonte, wie schwer der Jury die Auswahl der Gewinner gefallen sei und wie viel Spaß es gemacht habe, die unterschiedlichen Herangehensweisen an das Thema kennen zu lernen. Jeder Teilnehmer habe zumindest einen Trostpreis verdient, so Bold. Deshalb erhielten alle Nachwuchsliteraten, einschließlich Jurymitglieder, ein Glas selbst gemachte Marmelade aus der Küche der Berufsschule. Die Geldpreise hatte die Volksbank Kreis Bergstraße zur Verfügung gestellt. cm

Copyright: Südhessen Morgen
10. Februar 2007

 

Netzwerk EKS-Bürstadt  - BSL-Lampertheim

Bewerbungstraining "dicht an der Praxis" (5.2. und 6.2.2007)

Bereits zum vierten Mal fand das erfolgreiche Schülerprojekt „Bewerbungstraining“  der
Beruflichen Schulen Lampertheim bei den angehenden Fremdsprachensekretärinnen unter Leitung der Rhetoriklehrerin Heiderose Greiff in Zusammenarbeit mit der
Erich-Kästner-Schule aus Bürstadt statt.

          

Die Klasse 12FR der Fremdsprachensekretärinnen gründete im Rahmen des
Bewerbungsprojektes die Firma „Tourism“, mit dem Ziel Stellenanzeigen mit unterschiedlichen Anforderungen aus zuschrieben. Die Firma "Tourism" vermittelt Jobs für einen Luxusliner!
Schülerinnen und Schüler der Erich- Kästner-Schule hatten somit die Möglichkeit,
sich auf die ausgeschriebenen Stellen für Ausbildungsberufe schriftlich zu bewerben.

In einem Auswahlverfahren wählten dann die Schülerinnen der 12FR als Personalabteilung der Firma Lampertland einige  Bewerberinnen und Bewerber aus. Diese wurden dann schriftlich zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen. Das Vorstellungsgespräch wurde von den Schülerinnen der 12FR geleitet. Ebenso ist zu erwähnen, dass das Vorstellungsgespräch vor der Klasse stattfand.

Schülerinnen und Schüler der EKS wurden mit den häufig gestellten Fragen eines Unternehmens konfrontiert und erhielten damit erste Erfahrungen in Bezug auf Vorstellungsgespräche.

Art und Weise der Fragen, Antworten, Reaktionen und Körpersprache der Bewerber während des Gespräches wurden dokumentiert und ausgewertet.

Im Anschluss der Bewerbungsgespräche fand eine allgemeine Gesprächsrunde statt, in der die Fremdsprachensekretärinnen den Schülern und Schülerinnen nochoffene Fragen bezüglich der Bewerbung  beantworteten.

Bewerbungsgespräche fanden statt am Montag, 5.2.07 mit Hauptschülern und am Dienstag, 6.2.07 mit Realschülern der EKS statt!

Letztendlich haben alle davon profitiert. Die Fremdsprachensekretärinnen im Rahmendes Rhetorikunterrichtes über Gesprächsführung und die Schülerinnen und Schüler der EKS sind jetzt ein Stück weit besser für zukünftige Bewerbungsgespräche „gewappnet“!

 

 

Auch Lehrer trauen sich

Berufliche Schulen verwandeln sich in einen Friseursalon

Lampertheim. Wie zukünftige Profis eine modisch-trendige Frisur stylen oder für ein perfektes Make-Up sorgen, wurde bei einem "Salontag" in den Beruflichen Schulen Lampertheim präsentiert. Auszubildende im dritten Lehrjahr der 12. Klasse für Körperpflege zeigten ihr Können in zwei extra dafür hergerichteten Klassenräumen.

Mit einer Projektwoche hatten sie zuvor den Arbeitsauftrag erhalten, alle Informationen und Materialien zusammen zu stellen, die für die Arbeit in einem Friseursalon und ein Kosmetikstudio benötigt werden. "Es war eine Art Training für uns", erklärte die Auszubildende Tatjana Horvatic. Dabei galt es, mit Kosmetikfirmen und Friseurgeschäfte Kontakt aufzunehmen und um Unterstützung für Arbeitsmaterialien und Produkte zu werben. Gesponserte Werbeflugblätter, Plakate, Bürsten, Kämme, Gesichts- und Haarpflegeprodukte wurden somit für den Salontag zusammengestellt.

Zudem legten die Auszubildenden in drei Gruppen jeweils einen Ordner an, der mit Hilfe eines Wochenplans die Arbeitsabläufe untereinander organisierte. Dabei wurden auch Tagesprotokolle erstellt. "Ein neuer Rahmenlehrplan ermöglicht uns mittlerweile solche Projekte", freute sich Lehrerin Mireille Schneider. Sie unterrichtet Sport sowie Körperpflege und war auch erleichtert, dass die Schulleitung den Salontag in der Schule genehmigte. So ließen es sich auch einige Kollegen und Kolleginnen samt Schulleiter nicht nehmen, höchstpersönlich zur Verschönerung ihrer Haarpracht zu erscheinen.

 

"In den nächsten Tagen resümieren wir noch einmal die Projektwoche mit Salontag. Dabei werden wir gegenseitig auswerten, wie gut es gelaufen ist. Dies ist für sie ein wichtiger Lernprozess", betonte Mireille Schneider. Dann gilt es, Verbesserungen auszumachen und die Teamarbeit zu bewerten. Zudem ergibt sich aus der geleisteten Arbeit auch eine Note für die Auszubildenden. Ihre Erfahrungen würden damit auch in andere geplante Projekte, beispielsweise einer Modenschau am Ende des Schuljahres, einfließen. aha

Copyright: Südhessen Morgen
9. Februar 2007

 

 

 

 

 

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