Text und Bilder: Tobias Helfrich
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Pressespiegel
Medien:
Stadtjugendpflege und Elisabeth-Selbert-Schule prämieren Kurzfilme angehender
Erzieher und Erzieherinnen
Stolz wie Oskar auf den Edgar
Bereits zum
neunten Mal wurde in der Zehntscheune unter dem Motto "pics'n'sounds" der
Medienpreis "Edgar" verliehen.
Dabei handelt es sich um eine Kooperation zwischen der Elisabeth-Selbert-Schule
und der Stadtjugendpflege Lampertheim.
Durch das Projekt sollen die künftigen Erzieher und Erzieherinnen in der
Medienarbeit geschult werden und lernen, wie sie
diese Erkenntnisse bei ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen nutzen können.
Moderiert
wurde der Abend wieder von Manfred Scholz von der Stadtjugendpflege, der "als
Mann der ersten Stunde" in das
Projekt von Anfang an eingebunden war. Co-Moderatorin war Lehrerin Ayse Saçar,
die an der Elisabeth-Selbert-Schule
Audiovisuelle Medien sowie Kinder- und Jugendliteratur unterrichtet. Beide
freuten sich besonders über die große
Zuschauerresonanz, obwohl die Verleihung zweimal verschoben werden musste. Doch
das große Interesse zeige auch,
so Scholz, dass die Veranstaltung den Puls der Zeit treffe.
Schulleiterin Gabriele Polzer war erleichtert, dass die Präsentationen jetzt
doch noch öffentlich gezeigt werden konnten,
statt ungesehen und ungekürt im Archiv zu verschwinden. Denn schließlich
investierten die Studierenden viel Zeit und
Engagement in die Herstellung der Filme. Die Edgar-Verleihung sei daher für alle
immer ein Glanzlicht im Verlaufe des Schuljahres.
Mitgewirkt
hatten wieder fast 50 Studierende aus zwei damals zwölften Klassen der
Fachschule für Sozialpädagogik.
Über sechs Monate hatten sie sich mit dem Projekt beschäftigt und viele kreative
Gedanken entwickelt, wie sie mit
ihren kurzen Filmen kritisch auf Missstände und Problemsituationen aufmerksam
machen können. Die Themen
reichten von Mobbing und Alkoholmissbrauch, bis zum Leben auf der Straße und
einer apokalyptischen Zukunftsvision.
Mit Hilfe verschiedener Computerprogramme hatten sie die kurzen Filmclips,
sogenannte Seh- und Hörbücher, produziert.
So viele
Beiträge wie noch nie
Insgesamt
13 Filme waren diesmal ins Rennen gegangen, so viele wie nie zuvor. Aufgrund der
Vielzahl der Filme hatte
eine Jury diesmal schon Vorauswahl getroffen, unter der dann die Zuschauer in
geheimer Abstimmung ihren Favoriten
auswählen konnten. Zuvor waren die Filme schon in ganz anderer Weise kritisch
bewertet worden, denn die Edgar-Projekte
wurden, wie Ayse Saçar erklärte, natürlich auch benotet.
Groß war
die Spannung, als schließlich die Gewinner bekanntgegeben und ihnen die
goldglänzenden Preise für ihre kreative
und kritische Auseinandersetzung mit den Themen der Jugendarbeit überreicht
wurden. Unterdessen sind bereits die derzeitigen
zwölften Klassen der Fachschule für Sozialpädagogik damit beschäftigt, ihre
Ideen in Ton und Bild zu fassen. Sie konnten sich
an diesem Abend als Zuschauer von den Arbeiten ihrer Vorgänger noch ein paar
Anregungen und Ideen holen. Eine der früheren
Teilnehmerinnen der Edgar-Verleihung, Rebecca Jäger, ist übrigens heute eine
Kollegin von Manfred Scholz bei der Stadtjugendpflege. Ja
Südhessen Morgen,
16. Januar 2012
Und der Edgar geht an...Edgar-Medienpreis-Verleihung in der Zehntscheune
FILMPROJEKTE Edgar-Medienpreis-Verleihung in der Zehntscheune
Am 26.
Februar findet in Hollywood die 84. Oscarverleihung statt. In 24 Kategorien
werden die Academy Awards für zum
Beispiel den besten Film, die beste Regie oder die besten Darsteller für die
nominierten Filme und Blockbuster des vergangenen
Jahres vergeben. Die Schüler der Elisabeth-Selbert-Schule (ESS) Lampertheim
hatten ihre eigene Verleihung des Edgar-Medienpreises
bereits am vergangenen Freitag. Es war die neunte Preisverleihung der
Beruflichen Schulen Lampertheim in Kooperation mit
der Stadtjugendpflege Lampertheim.
In der
Lampertheimer Zehntscheune stellten die angehenden Erzieherinnen und Erzieher
der Klassen 13 der Fachschule für
Sozialpädagogik und die Stadtjugendpflege ihre publizistischen Arbeiten vor, die
sich mit sensiblen Themen wie Mobbing,
Alkoholmissbrauch, Sexsucht oder sozialen Konflikten auseinandersetzten. Bereits
im Herbst 2011 sollte die Edgar-Verleihung
über die Bühne gehen, doch die glamouröse Veranstaltung musste aus
organisatorischen Gründen abgesagt und auf Freitag, 13. Januar,
verschoben werden.
Seit 2002
realisieren die Schüler der ESS verschiedene Medienprojekte unter dem Motto „Pics‘n‘sounds“.
Diese
sogenannten Seh- und Hörbücher werden mithilfe von digitalen Filmen und diversen
Computerprogrammen, zu Filmclips
zusammengesetzt. Durch das Abendprogramm führten erstmals Ayse Sacar, Lehrerin
für den Fachbereich Sozialpädagogik
an den Beruflichen Schulen Lampertheim, die kurzfristig für die verhinderte
Sabine Wandjo einsprang, und Manfred Scholz,
Mitarbeiter der Stadtjugendpflege. Während die Lehrkraft in der Rolle als
Moderatorin debütierte, feierte Scholz sein Bühnenjubiläum.
Zuschauer entscheiden
Erstmals
im Jahr 2002 trat er gemeinsam mit Wandjo bei der feierlichen Preisverleihung
auf. „Es ist die höchste Teilnehmerzahl,
die wir je hatten“, freute sich der Mitbegründer der Verleihung. „Auch im
zehnten Jahr gehen zwei Institutionen auf die Reise in die
moderne Medienwelt.“ Die knapp 50 jungen Künstler hatten sich in 13 Gruppen
zusammengeschlossen und jeweils einen zirka
vierminütigen Film gedreht.
Verliehen
wurden die Edgars in den Kategorien Kamera, Darsteller, Bilder, Musik, Texte
sowie erstmalig auch für das beste Drehbuch.
Die anwesenden Zuschauer entschieden mit ihrem Votum über die Gewinner, die mit
dem Edgar-Medienpreis belohnt wurden.
Den Preis
für die beste Musik sowie die besten Bilder erhielt der Beitrag „Jeder hat
Gefühle“ mit Arife Basar in der Hauptrolle.
Der Beitrag „Augen auf“ heimste den Preis für das beste Drehbuch und die besten
Darsteller ein. In der Kategorie beste Kamera
konnte das Projekte „100 Prozent Alkohol gleich 100 Prozent Spaß“ die meisten
Gäste überzeugen. Der Edgar für die besten Texte
ging an den Film „Im Rausch“, der die emotionale Abhängigkeit thematisierte.
Hintergrund der Edgar-Verleihung ist ein Projekt für Schüler der Klasse zwölf
des Fachbereichs Sozialpädagogik, die ihre
Medienkompetenz unter Beweis stellen sollen. Unter anderem geht es darum, die
Nutzung der Medien durch Kinder und Jugendliche
und die Bedeutung der medialen Einflüsse auf deren Freizeitverhalten und
Entwicklung zu erklären. Die zukünftigen Erzieher sollen
als Multiplikatoren in der Medienarbeit geschult werden, um die kreative Nutzung
medialer Möglichkeiten in der Kinder- und Jugendarbeit
später gezielt einsetzen zu können. Die Edgar-Medienpreis-Verleihung ist der
krönenden Abschluss einer intensiven Zusammenarbeit
zwischen den Schülern, der betreuenden Lehrerin und der Stadtjugendpflege.

Wenn die
Zehntscheune zum Kodak-Theater wird: Die Edgars wurden in den Kategorien Kamera,
Darsteller, Bilder, Musik, Texte sowie
Drehbuch verliehen.
Foto: AfP
Asel
Tommy
Dietrich, Lampertheimer Zeitung,
16. Januar
2012
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Ein lebensgroßes Spielbrett: ESS-Schüler stellen Projekte vor
VERNISSAGE Sozialpädagogikschüler der Elisabeth-Selbert-Schule stellen ihre
„Spielprojekte“ vor
Mit großer
Freude präsentierten die Studierenden der Elisabeth-Selbert-Schule die
Ergebnisse ihrer Projektarbeit. Die Klassen 12
der Fachschule haben im November
und Dezember in den Lernbereichen „Spiel“ und „Gestalten“ eigenständig Spiele
kreiert, die mehrfach
spielbar sind und eine bestimmte Zielgruppe ansprechen.
Nach den Ausarbeitungen ihrer Ideen veranstalteten die Schüler und Lehrkräfte
am
Dienstag eine Vernissage. Die Ausstellung zeigte 13 verschiedene Ideen in
unterschiedlichen Ausführungen. Aufbau und Catering hatten
die Schüler selbst
organisiert.
Die
Abteilungsleiterin für Sozialwissenschaften, Stephanie Schwan, erzählte, dass
die Studenten bei dem Projekt zunächst selbst spielerisch
Erfahrungen sammelten,
welche ihnen bei der späteren Umsetzung ihrer Ideen helfen sollten. Anschließend
wurden dann Ideen für eigene Spiele
zusammengetragen, überdacht und zuletzt
überlegt, wie die Entwürfe umgesetzt werden könnten. Somit schlüpften die
Schüler in die Rolle des Machers.
„Das Projekt war eine pädagogische Methode, um
Kompetenzen zu erlernen und sich auszuprobieren“, erklärte die Lehrkraft Julia
Klingspor.
Handlungsorientierte Aufgaben helfen, um später in der Praxis
umsetzen zu können, was gelernt wurde. Durch die eigenen Erfahrungen, die die
Schüler
mit der Projektarbeit sammelten, haben sie nicht nur Probleme gelöst,
sondern auch aus Fehlern gelernt.
Kita-Erzieherinnen eingeladen
An der
Fachschule fand schon einmal zuvor dieses Projekt statt, jedoch ohne eine
Vernissage zu veranstalten. Die zuständigen Lehrkräfte organisierten
dieses Jahr
eine öffentliche Ausstellung, da hinter den Spielprojekten viel Arbeit und Zeit
steckt. „Die Schüler sollten Rückmeldung und Anerkennung für
ihre Mühe
bekommen“, findet Stephanie Schwan. Sie war neugierig, wie die fertiggestellten
Spiele auf die Zielgruppen wirken würden und lud deshalb
einige Erzieherinnen
aus Kindertagesstätten ein. Die Rückmeldung zeigte, dass sich die Arbeit gelohnt
hatte.
Die
Schüler standen zur Verfügung, um die Spielregeln zu erklären, anschließend
konnten die Gäste selbst ihr Glück versuchen. Die Kita-Erzieherinnen
waren von
einigen Ergebnissen besonders begeistert, diese würden sie gerne für die Kinder
in ihrer Einrichtung nachbauen oder bei einem Besuch der
Studierenden gezeigt
bekommen und anschließend mit den Kleinen spielen.
An ihren
Ausstellungstischen oder in den einzelnen Räumen hatten die Schüler mit ihrer
Gruppe ihr Spiel präsentiert und zudem eine Zeitleiste angefertigt,
worauf sie
den Verlauf ihres Projekts darstellten. Jedes Spiel hatte ein bestimmtes Thema,
vom Wissen über die Kontinente bis zu Verkehrsregeln. So entstand
im Gesamten
eine Vielfalt an Lernmöglichkeiten.
Das
Brettspiel „4 Jahreszeiten“ war in einem Raum ausgestellt. Die Studierenden
hatten ein lebensgroßes Brett erbaut, und somit waren die Spieler gleichzeitig
die Spielfiguren. Durch Würfeln und die richtigen Antworten auf die Fragekarten
durften die Figuren sich Richtung Ziel bewegen. Die Fragen drehten sich um die
vier Jahreszeiten.

Die 12.
Klassen der Fachschule haben im November und Dezember in den Lernbereichen
„Spiel“ und „Gestalten“ eigenständig Spiele kreiert.
Jil Neumann,
Lampertheimer Zeitung,
11.01.2012,
Fotos: AfP
Asel

Thema schmackhaft gemacht
Elisabeth-Selbert-Schule:
Schüler der Fachschule für Sozialpädagogik entwickeln Brettspiele wie
"Rohstoff-Party"
Brettspiele
wie "Rohstoff-Party" und "Früchtejagd" und das großflächige Abenteuerspiel
"Kampf der Giganten", bei dem die Mitspieler selbst
in die Rolle der
Spielfiguren schlüpfen: Das sind nur drei von 13 Spielen, die rund 45
Zwölftklässler der Fachschule für Sozialpädagogik der
Elisabeth-Selbert-Schule (ESS)
Lampertheim, in den Lernbereichen "Spiel und Gestalten" selbstständig entwickelt
haben.
Die Spiele
sollen bei der Planung und Ausstattung von Spielecken in Kindertagesstätten und
anderen Kinder- und Jugendeinrichtungen
Verwendung finden. Wochenlang hatten die
angehenden Erzieherinnen und Erzieher an ihren Spielprojekten inklusive
Spielanleitung gewerkelt.
Jetzt stellten sie der Öffentlichkeit ihre Ergebnisse
vor. Unter anderem bestaunten die Leiterinnen der Kindertagesstätten,
Mitarbeiterinnen der
Stadtjugendpflege und der Leiter der Stabsstelle Kinder und
Senioren, Bernd Ranko, die Werke.
Kreative
Lernobjekte
Stephanie
Schwan, Abteilungsleiterin Bereich Sozialwesen und Ernährung, eröffnete die
Ausstellung der kreativen Spiel- und Lernobjekte.
Es ist die zweite Auflage,
aber diesmal durfte ein breites Publikum an den Arbeiten teilhaben. Schwan lobte
den großen Einsatz der Lehrkräfte
Julia Klingspor und Lucia Günther. Klingspor,
Lehrerin für den Arbeitsbereich Spiel, erläuterte die Aufgabenstellung: "Der
Unterricht fand fächerübergreifend
statt, es gab keine Vorgaben, wie und was
umgesetzt wird."
Nur
sollten sich die Studierenden auf eine bestimmte Zielgruppe festlegen und
passende Materialien verwenden. Sie dankte ihrer Kollegin
Lucia Günther, die für
die Gestaltung verantwortlich war. "Ihr habt ganz tolle Leistungen erbracht",
wandte sich Klingspor an die jungen Leute.
Diese präsentierten ihre Werke, gaben
Auskunft über die Funktionsweise ihrer Spiele, deren pädagogischen Wert sowie
ihre Bedeutung für
den Bildungsprozess. Die vier Jugendlichen im ersten
Studienjahr, Nadine Frödert, Irina Schneider, Yvonne Anton und Lukas Schröter,
bildeten
ein Team und fanden mit dem Spiel "Rohstoff-Party" eine
praxisorientierte Lösung. Bei ihrem Würfelspiel sollten die Mitspieler sechs
Jahre
alt sein. Denn es werden unter anderem die Wissensfragen gestellt: "Wo
kommen die Früchte, das Holz oder die Steine her?" Das Wort
"Rohstoff" erklärt
sich. "Den Begriff ,Party' haben wir gewählt, um den Kindern das Thema
schmackhaft zu machen", so Lukas Schröter.
Rosi
Israel, Südhessen Morgen,
12.01.2012

Foto: Rosi Israel
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