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Die NEWS 2012
Schüler machen Theater
Medien: Stadtjugendpflege und ESS prämieren Kurzfilme angehender Erzieherinnen und Erzieher
Ein lebensgroßes Spielbrett: ESS-Schüler stellen Projekte vor
 

Schüler machen Theater

Der Theaterpädagoge und Regisseur Alexander Kaffenberger gestaltet
Theaterworkshop mit Berufsfachschülern

Einen Heidenspaß hatten die rund 20 Schülerinnen und Schüler sowie die zwei Lehrkräfte Elke Frank-Neumann
und Tobias Helfrich während des Theaterworkshops mit Alexander Kaffenberger.

Der Theaterpädagoge war aus Erbach im Odenwald angereist, um mit der Klasse 10BFS-S
(Schwerpunkt Sozialpädagogik und Sozialpflege) Grundlagen des Schauspiels einzuüben.
„Die Klasse hat super mitgemacht und sich unglaublich viel getraut“, lobt der Theaterprofi
Kaffenberger. Ob Vorstellungsgespräche mit vertauschten Rollen oder das Singen des Krippenspiels
in Form einer chinesischen Oper, die Schülerinnen und Schüler ließen kein Genre aus.

Die Anforderungen an die Schauspieler vom ersten Warm-up bis zum Ende des ganztägigen
Workshops waren immens, sodass als Resümee der Veranstaltung viel gewonnenes Selbstvertrauen
und bleibende positive Erfahrung mit der Klassengemeinschaft stehen.

 

 

Text und Bilder: Tobias Helfrich

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Pressespiegel

Medien: Stadtjugendpflege und Elisabeth-Selbert-Schule prämieren Kurzfilme angehender Erzieher und Erzieherinnen

Stolz wie Oskar auf den Edgar

Bereits zum neunten Mal wurde in der Zehntscheune unter dem Motto "pics'n'sounds" der Medienpreis "Edgar" verliehen.
Dabei handelt es sich um eine Kooperation zwischen der Elisabeth-Selbert-Schule und der Stadtjugendpflege Lampertheim.
Durch das Projekt sollen die künftigen Erzieher und Erzieherinnen in der Medienarbeit geschult werden und lernen, wie sie
diese Erkenntnisse bei ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen nutzen können.

Moderiert wurde der Abend wieder von Manfred Scholz von der Stadtjugendpflege, der "als Mann der ersten Stunde" in das
Projekt von Anfang an eingebunden war. Co-Moderatorin war Lehrerin Ayse Saçar, die an der Elisabeth-Selbert-Schule
Audiovisuelle Medien sowie Kinder- und Jugendliteratur unterrichtet. Beide freuten sich besonders über die große
Zuschauerresonanz, obwohl die Verleihung zweimal verschoben werden musste. Doch das große Interesse zeige auch,
so Scholz, dass die Veranstaltung den Puls der Zeit treffe.

Schulleiterin Gabriele Polzer war erleichtert, dass die Präsentationen jetzt doch noch öffentlich gezeigt werden konnten,
statt ungesehen und ungekürt im Archiv zu verschwinden. Denn schließlich investierten die Studierenden viel Zeit und
Engagement in die Herstellung der Filme. Die Edgar-Verleihung sei daher für alle immer ein Glanzlicht im Verlaufe des Schuljahres.

Mitgewirkt hatten wieder fast 50 Studierende aus zwei damals zwölften Klassen der Fachschule für Sozialpädagogik.
Über sechs Monate hatten sie sich mit dem Projekt beschäftigt und viele kreative Gedanken entwickelt, wie sie mit
ihren kurzen Filmen kritisch auf Missstände und Problemsituationen aufmerksam machen können. Die Themen
reichten von Mobbing und Alkoholmissbrauch, bis zum Leben auf der Straße und einer apokalyptischen Zukunftsvision.
Mit Hilfe verschiedener Computerprogramme hatten sie die kurzen Filmclips, sogenannte Seh- und Hörbücher, produziert.

So viele Beiträge wie noch nie

Insgesamt 13 Filme waren diesmal ins Rennen gegangen, so viele wie nie zuvor. Aufgrund der Vielzahl der Filme hatte
eine Jury diesmal schon Vorauswahl getroffen, unter der dann die Zuschauer in geheimer Abstimmung ihren Favoriten
auswählen konnten. Zuvor waren die Filme schon in ganz anderer Weise kritisch bewertet worden, denn die Edgar-Projekte
wurden, wie Ayse Saçar erklärte, natürlich auch benotet.

Groß war die Spannung, als schließlich die Gewinner bekanntgegeben und ihnen die goldglänzenden Preise für ihre kreative
und kritische Auseinandersetzung mit den Themen der Jugendarbeit überreicht wurden. Unterdessen sind bereits die derzeitigen
zwölften Klassen der Fachschule für Sozialpädagogik damit beschäftigt, ihre Ideen in Ton und Bild zu fassen. Sie konnten sich
an diesem Abend als Zuschauer von den Arbeiten ihrer Vorgänger noch ein paar Anregungen und Ideen holen. Eine der früheren
Teilnehmerinnen der Edgar-Verleihung, Rebecca Jäger, ist übrigens heute eine Kollegin von Manfred Scholz bei der Stadtjugendpflege. Ja

Südhessen Morgen,
16. Januar 2012

 

Und der Edgar geht an...Edgar-Medienpreis-Verleihung in der Zehntscheune

FILMPROJEKTE Edgar-Medienpreis-Verleihung in der Zehntscheune

Am 26. Februar findet in Hollywood die 84. Oscarverleihung statt. In 24 Kategorien werden die Academy Awards für zum
Beispiel den besten Film, die beste Regie oder die besten Darsteller für die nominierten Filme und Blockbuster des vergangenen
Jahres vergeben. Die Schüler der Elisabeth-Selbert-Schule (ESS) Lampertheim hatten ihre eigene Verleihung des Edgar-Medienpreises
bereits am vergangenen Freitag. Es war die neunte Preisverleihung der Beruflichen Schulen Lampertheim in Kooperation mit
der Stadtjugendpflege Lampertheim.

In der Lampertheimer Zehntscheune stellten die angehenden Erzieherinnen und Erzieher der Klassen 13 der Fachschule für
Sozialpädagogik und die Stadtjugendpflege ihre publizistischen Arbeiten vor, die sich mit sensiblen Themen wie Mobbing,
Alkoholmissbrauch, Sexsucht oder sozialen Konflikten auseinandersetzten. Bereits im Herbst 2011 sollte die Edgar-Verleihung
über die Bühne gehen, doch die glamouröse Veranstaltung musste aus organisatorischen Gründen abgesagt und auf Freitag, 13. Januar,
verschoben werden.

Seit 2002 realisieren die Schüler der ESS verschiedene Medienprojekte unter dem Motto „Pics‘n‘sounds“. Diese
sogenannten Seh- und Hörbücher werden mithilfe von digitalen Filmen und diversen Computerprogrammen, zu Filmclips
zusammengesetzt. Durch das Abendprogramm führten erstmals Ayse Sacar, Lehrerin für den Fachbereich Sozialpädagogik
an den Beruflichen Schulen Lampertheim, die kurzfristig für die verhinderte Sabine Wandjo einsprang, und Manfred Scholz,
Mitarbeiter der Stadtjugendpflege. Während die Lehrkraft in der Rolle als Moderatorin debütierte, feierte Scholz sein Bühnenjubiläum.

Zuschauer entscheiden

Erstmals im Jahr 2002 trat er gemeinsam mit Wandjo bei der feierlichen Preisverleihung auf. „Es ist die höchste Teilnehmerzahl,
die wir je hatten“, freute sich der Mitbegründer der Verleihung. „Auch im zehnten Jahr gehen zwei Institutionen auf die Reise in die
moderne Medienwelt.“ Die knapp 50 jungen Künstler hatten sich in 13 Gruppen zusammengeschlossen und jeweils einen zirka
vierminütigen Film gedreht.

Verliehen wurden die Edgars in den Kategorien Kamera, Darsteller, Bilder, Musik, Texte sowie erstmalig auch für das beste Drehbuch.
Die anwesenden Zuschauer entschieden mit ihrem Votum über die Gewinner, die mit dem Edgar-Medienpreis belohnt wurden.

Den Preis für die beste Musik sowie die besten Bilder erhielt der Beitrag „Jeder hat Gefühle“ mit Arife Basar in der Hauptrolle.
Der Beitrag „Augen auf“ heimste den Preis für das beste Drehbuch und die besten Darsteller ein. In der Kategorie beste Kamera
konnte das Projekte „100 Prozent Alkohol gleich 100 Prozent Spaß“ die meisten Gäste überzeugen. Der Edgar für die besten Texte
ging an den Film „Im Rausch“, der die emotionale Abhängigkeit thematisierte.

Hintergrund der Edgar-Verleihung ist ein Projekt für Schüler der Klasse zwölf des Fachbereichs Sozialpädagogik, die ihre
Medienkompetenz unter Beweis stellen sollen. Unter anderem geht es darum, die Nutzung der Medien durch Kinder und Jugendliche
und die Bedeutung der medialen Einflüsse auf deren Freizeitverhalten und Entwicklung zu erklären. Die zukünftigen Erzieher sollen
als Multiplikatoren in der Medienarbeit geschult werden, um die kreative Nutzung medialer Möglichkeiten in der Kinder- und Jugendarbeit
später gezielt einsetzen zu können. Die Edgar-Medienpreis-Verleihung ist der krönenden Abschluss einer intensiven Zusammenarbeit
zwischen den Schülern, der betreuenden Lehrerin und der Stadtjugendpflege.

Wenn die Zehntscheune zum Kodak-Theater wird: Die Edgars wurden in den Kategorien Kamera, Darsteller, Bilder, Musik, Texte sowie
Drehbuch verliehen.

Foto: AfP Asel

Tommy Dietrich, Lampertheimer Zeitung,

16. Januar 2012

 

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Ein lebensgroßes Spielbrett: ESS-Schüler stellen Projekte vor

VERNISSAGE Sozialpädagogikschüler der Elisabeth-Selbert-Schule stellen ihre „Spielprojekte“ vor

Mit großer Freude präsentierten die Studierenden der Elisabeth-Selbert-Schule die Ergebnisse ihrer Projektarbeit. Die Klassen 12
der Fachschule haben im November und Dezember in den Lernbereichen „Spiel“ und „Gestalten“ eigenständig Spiele kreiert, die mehrfach
spielbar sind und eine bestimmte Zielgruppe ansprechen. Nach den Ausarbeitungen ihrer Ideen veranstalteten die Schüler und Lehrkräfte
am Dienstag eine Vernissage. Die Ausstellung zeigte 13 verschiedene Ideen in unterschiedlichen Ausführungen. Aufbau und Catering hatten
die Schüler selbst organisiert.

Die Abteilungsleiterin für Sozialwissenschaften, Stephanie Schwan, erzählte, dass die Studenten bei dem Projekt zunächst selbst spielerisch
Erfahrungen sammelten, welche ihnen bei der späteren Umsetzung ihrer Ideen helfen sollten. Anschließend wurden dann Ideen für eigene Spiele
zusammengetragen, überdacht und zuletzt überlegt, wie die Entwürfe umgesetzt werden könnten. Somit schlüpften die Schüler in die Rolle des Machers.
„Das Projekt war eine pädagogische Methode, um Kompetenzen zu erlernen und sich auszuprobieren“, erklärte die Lehrkraft Julia Klingspor.
Handlungsorientierte Aufgaben helfen, um später in der Praxis umsetzen zu können, was gelernt wurde. Durch die eigenen Erfahrungen, die die Schüler
mit der Projektarbeit sammelten, haben sie nicht nur Probleme gelöst, sondern auch aus Fehlern gelernt.

Kita-Erzieherinnen eingeladen

An der Fachschule fand schon einmal zuvor dieses Projekt statt, jedoch ohne eine Vernissage zu veranstalten. Die zuständigen Lehrkräfte organisierten
dieses Jahr eine öffentliche Ausstellung, da hinter den Spielprojekten viel Arbeit und Zeit steckt. „Die Schüler sollten Rückmeldung und Anerkennung für
ihre Mühe bekommen“, findet Stephanie Schwan. Sie war neugierig, wie die fertiggestellten Spiele auf die Zielgruppen wirken würden und lud deshalb
einige Erzieherinnen aus Kindertagesstätten ein. Die Rückmeldung zeigte, dass sich die Arbeit gelohnt hatte.

Die Schüler standen zur Verfügung, um die Spielregeln zu erklären, anschließend konnten die Gäste selbst ihr Glück versuchen. Die Kita-Erzieherinnen
waren von einigen Ergebnissen besonders begeistert, diese würden sie gerne für die Kinder in ihrer Einrichtung nachbauen oder bei einem Besuch der
Studierenden gezeigt bekommen und anschließend mit den Kleinen spielen.

An ihren Ausstellungstischen oder in den einzelnen Räumen hatten die Schüler mit ihrer Gruppe ihr Spiel präsentiert und zudem eine Zeitleiste angefertigt,
worauf sie den Verlauf ihres Projekts darstellten. Jedes Spiel hatte ein bestimmtes Thema, vom Wissen über die Kontinente bis zu Verkehrsregeln. So entstand
im Gesamten eine Vielfalt an Lernmöglichkeiten.

Das Brettspiel „4 Jahreszeiten“ war in einem Raum ausgestellt. Die Studierenden hatten ein lebensgroßes Brett erbaut, und somit waren die Spieler gleichzeitig
die Spielfiguren. Durch Würfeln und die richtigen Antworten auf die Fragekarten durften die Figuren sich Richtung Ziel bewegen. Die Fragen drehten sich um die
vier Jahreszeiten.

Die 12. Klassen der Fachschule haben im November und Dezember in den Lernbereichen „Spiel“ und „Gestalten“ eigenständig Spiele kreiert.

Jil Neumann, Lampertheimer Zeitung,

11.01.2012,

Fotos: AfP Asel

Thema schmackhaft gemacht

Elisabeth-Selbert-Schule: Schüler der Fachschule für Sozialpädagogik entwickeln Brettspiele wie "Rohstoff-Party"

Brettspiele wie "Rohstoff-Party" und "Früchtejagd" und das großflächige Abenteuerspiel "Kampf der Giganten", bei dem die Mitspieler selbst
in die Rolle der Spielfiguren schlüpfen: Das sind nur drei von 13 Spielen, die rund 45 Zwölftklässler der Fachschule für Sozialpädagogik der
Elisabeth-Selbert-Schule (ESS) Lampertheim, in den Lernbereichen "Spiel und Gestalten" selbstständig entwickelt haben.

Die Spiele sollen bei der Planung und Ausstattung von Spielecken in Kindertagesstätten und anderen Kinder- und Jugendeinrichtungen
Verwendung finden. Wochenlang hatten die angehenden Erzieherinnen und Erzieher an ihren Spielprojekten inklusive Spielanleitung gewerkelt.
Jetzt stellten sie der Öffentlichkeit ihre Ergebnisse vor. Unter anderem bestaunten die Leiterinnen der Kindertagesstätten, Mitarbeiterinnen der
Stadtjugendpflege und der Leiter der Stabsstelle Kinder und Senioren, Bernd Ranko, die Werke.

Kreative Lernobjekte

Stephanie Schwan, Abteilungsleiterin Bereich Sozialwesen und Ernährung, eröffnete die Ausstellung der kreativen Spiel- und Lernobjekte.
Es ist die zweite Auflage, aber diesmal durfte ein breites Publikum an den Arbeiten teilhaben. Schwan lobte den großen Einsatz der Lehrkräfte
Julia Klingspor und Lucia Günther. Klingspor, Lehrerin für den Arbeitsbereich Spiel, erläuterte die Aufgabenstellung: "Der Unterricht fand fächerübergreifend
statt, es gab keine Vorgaben, wie und was umgesetzt wird."

Nur sollten sich die Studierenden auf eine bestimmte Zielgruppe festlegen und passende Materialien verwenden. Sie dankte ihrer Kollegin
Lucia Günther, die für die Gestaltung verantwortlich war. "Ihr habt ganz tolle Leistungen erbracht", wandte sich Klingspor an die jungen Leute.
Diese präsentierten ihre Werke, gaben Auskunft über die Funktionsweise ihrer Spiele, deren pädagogischen Wert sowie ihre Bedeutung für
den Bildungsprozess. Die vier Jugendlichen im ersten Studienjahr, Nadine Frödert, Irina Schneider, Yvonne Anton und Lukas Schröter, bildeten
ein Team und fanden mit dem Spiel "Rohstoff-Party" eine praxisorientierte Lösung. Bei ihrem Würfelspiel sollten die Mitspieler sechs Jahre
alt sein. Denn es werden unter anderem die Wissensfragen gestellt: "Wo kommen die Früchte, das Holz oder die Steine her?" Das Wort
"Rohstoff" erklärt sich. "Den Begriff ,Party' haben wir gewählt, um den Kindern das Thema schmackhaft zu machen", so Lukas Schröter.

Rosi Israel, Südhessen Morgen,

12.01.2012

Foto: Rosi Israel

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