Abschlusstests geschrieben, Simulationsprogramme zur
Erstellung von Netzwerken erstellt und überprüft, in die Praxis übertragen in
Kombination mit dem traditionellem Unterricht; also eine sehr gute Vorbereitung
für den beruflichen Einsatz im IT Bereich sowie fürs Studium an einer FH.
Zwei Stunden Unterricht pro Woche steht diese moderne Form des
Lernens den Schülern an den Beruflichen Schulen zur Verfügung. Ziel ist es
dabei, kleine und mittlere Netzwerke aufzubauen und auch zu betreuen.
Zwei Schüler, Kai Rinck und Björn Hartwich aus der
Fachoberschule Wirtschaftsinformatik, haben dabei nicht nur das erste, sondern
auch das zweite Semester innerhalb des Schuljahres erfolgreich abgeschlossen.
Ein Beispiel dafür, wie durch E-Learning der Einzelne sein individuelles
Lerntempo bestimmen kann. Die Bescheinigungen über den erfolgreichen Abschluss
jedes Semesters werden direkt von CISCO ausgestellt und sind in der Wirtschaft
anerkannt. Dis gilt auch bei einem anschließendem Studium. Diese Bescheinigung
spart dem zukünftigen Studenten oft zusätzliche Gebühren, die von
Fachhochschulen und Universitäten für diese Ausbildung erhoben werden.
Nähere Informationen über diese Ausbildung erhalten Sie auf der
Homepage der Beruflichen Schulen Lampertheim oder bei der Bildungsinitiative
Networking (www.it-bildungsnetz.de)
oder auch direkt bei der Abteilungsleiterin Stefanie Richter (06206 940925).
Text und Foto: Michael Kietzmann
Blended Learning
an der Fachoberschule für
Wirtschaftsinformatik
Auch in diesem Schuljahr besteht für Schülerinnen und Schüler der
Fachoberschule für Wirtschaftinformatik im Rahmen eines Wahlpflichtunterrichtes
die Möglichkeit, sich dank neuer Technologien und multimedialen Möglichkeiten
Grundlagenkenntnisse über Netzwerke anzueignen. Als lokale CISCO Academy bietet
die Beruflichen Schulen diesen Schülern darüber hinaus die Chance, ganz neue
Formen des Lernen zu erfahren. Auch soll dieser Unterricht bereits eine
Vorbereitung auf das spätere Studium sein. Fachhochschulen und Universitäten
haben diese neue Lernkultur bereits fest etabliert.
Die Lerninhalte des ersten Semester von CCNA (Cisco Certified Network Associate)
werden in einer Kombination von eLearning und Präsenzlernen (Blended
Learning) während des einjährigen Schulbesuches vermittelt.
Einerseits können die Schüler die vielen Vorteile des eLearnings nutzen
(wie z.B. Ort und Zeitpunkt können frei gewählt werden; Individualisierung des
Lernens; usw.), andererseits können die Nachteile aber wie z.B. mangelnde
soziale Austauschmöglichkeiten beim Lernprozess soll durch das Präsenzlernen
ausgeglichen werden.

FOS Schüler beim E Learning
Netzwerk mit
Packet Tracer
Wer im Laufe des Jahre die 11 Online-Tests und auch die umfangreiche
Onlineabschlussklausur besteht, erhält von CISCO direkt ein Zertifikat über das
1. Semester. Es müssen Kenntnisse der Netzwerk-Terminologie und
Netzwerkprotokolle, des OSI-Modelles und der TCP/IP-Protokolle, der
Ethernet-Technologien und - Komponenten sowie des Netzwerk-Design und
IP-Adressierung nachgewiesen werden.
Im Unterricht (=Präsenzlernen) wird die Online erworbene Theorie durch Übungen
gefestigt und mittels einem Simulationsprogramm Packet Tracer sehr gut
veranschaulicht. Nach der Renovierung des Schulgebäudes soll neben der
Simulation das praktische Arbeiten auch in einem kleinen Netzwerklabor erreicht
werden.
Lampertheim, im August 2008
(Kietzmann)


Die Zertifizierung der Firma Cisco bietet Netzwerktechnikern und
Systembetreuern die Möglichkeit, standardisierte Schulungen und
Prüfungen zu absolvieren. Die so erworbenen Zertifikate bescheinigen
dem Teilnehmer Kenntnisse in streng definierten Bereichen. Die
Zertifikate gelten nur für begrenzte Zeit, im Regelfall muss nach
drei Jahren erneut eine Prüfung abgelegt werden, um die Gültigkeit
zu verlängern. Ein solches Zertifikat kann Einstellungskriterium bei
der Suche nach geeigneten Bewerbern für eine Stelle in der
Netzwerktechnik sein.
Mit dem Zertifikat sind besondere Rechte verbunden, die oft auch
als Anreiz für die Teilnahme an den kostenpflichtigen Prüfungen
dienen. Es existieren z. B. Diskussionsforen und
Informationsplattformen im Internet, zu denen man nur mit einer
gültigen Zertifikatsnummer Zugang erhält. Zudem erhält der Absolvent
die Berechtigung, den entsprechenden Titel in seinen Kontaktdaten
anzugeben.
Der Cisco Certified Network Associate (CCNA) stellt die erste
Stufe der Zertifizierungen von Cisco dar. Mit dem CCNA Zertifikat
weisen Sie die Fähigkeit zur Einrichtung, Verwaltung und Betrieb
kleiner bis mittlerer Netzwerke nach. Für weitere Zertifizierungen
von Cisco, z. B. Cisco Certified Network Professional (CCNP) ist die
bestandene CCNA-Zertifizierung Voraussetzung.
19.09.2005


Berufliche
Schulen und CISCO sind Bildungspartner
Ab dem neuen Schuljahr wird ein neuer Ausbildungsgang in Lampertheim
angeboten.
Eine Studie von International Data Corporation (IDC) ergab, dass allein
in Deutschland im Jahr 2002 ca. 200.000 Fachleute im Bereich Computer-Netzwerke fehlen werden. Eine gemeinsam vom Hessischen Kultusministerium und CISCO Systems
initiierte Bildungsinitiative Networking soll dazu beitragen, diesen Mangel zu
beseitigen.
Die Beruflichen Schulen Lampertheim haben sich dieser Herausforderung
gestellt und bieten ab August 2001 als einzige LOCAL- ACADEMY in dieser Region einen neuen
Ausbildungsgang
“Technische( r ) Netzwerkassistent ( in )
TNA / Cisco Certified Network Associate
(
CCNA )“
an.
In einem extra dafür eingerichteten Netzwerklabor sollen Schülerinnen
und Schüler in einem vier Semester angelegten Kurs lernen, wie Netzwerke
entworfen, gebaut und gewartet werden. Neben der Praxis kommt auch ein von der
UNESCO anerkanntes multimediales Curriculum (Englisch) der Firma Cisco System
zum Einsatz. Die Ausbildung erfordert hohen
Einsatz und ist sehr lernintensiv.
Gute bis sehr gute Englisch- und EDV-Kenntnisse erleichtern die Ausbildung. Nach
erfolgreichem Abschluss der Ausbildung zum TNA sind die Schülerinnen / Schüler berechtigt, an einem von der
Firma Cisco Systems autorisierten Testzentrum (z.B. in Darmstadt) die
Abschlussprüfung zum CCNA abzulegen.
Der CCNA - Abschluss ist aufgrund des sehr hohen Stellenwertes von
Cisco Systems im Bereich Netzwerke eine hervorragende Möglichkeit,
Berufschancen auf dem zukunftsträchtigen Arbeitsmarkt der Netzwerk- und
Internet-Technologie zu erhöhen. Die Zertifizierung ist international
anerkannt.
Detaillierte Informationen erhalten Sie unter http://www.bildungsinitiative-networking.de
Schülerinnen/Schüler der Fachoberschule
für Wirtschaftsinformatik sowie Kaufmännische Assistenten werden ab dem neuen
Schuljahr an dieser Ausbildungsmaßnahme teilnehmen. Aber nicht nur für Schüler
der Beruflichen Schulen Lampertheim steht diese Ausbildung offen. So ist vor
allem eine Ausbildungskooperation
mit der Volkshochschule Lampertheim und dem Lessinggymnasium vorgesehen. Auch für
Betriebe und Institutionen besteht die Möglichkeit, vor Ort ihre Mitarbeiter
auf die CCNA Zertifizierung vorbereiten zu lassen.
Studiendirektor Volker-Michael Kietzmann ist von CISCO zertifizierter Instruktor
für die Networking-Ausbildung an der Local Academy Lampertheim und informiert
sie gerne vorab über alle Einzelheiten dieses Ausbildungsganges.
14. September 2001

„Büffeln“ für den Netzwerkassistenten
Berufliche Schulen Lampertheim starten Networking-Initiative
Seit
dem 6. August wird an den Beruflichen Schulen Lampertheim die Zusatzausbildung
„Technischer
Netzwerkassistent/in TNA/CCNA“
angeboten. Möglich wurde dies vor allem
durch die finanzielle Unterstützung des Kreises Bergstraße. Übungsmaterialien,
Router,
Switches, PC´s und Software sind
wesentliche Voraussetzungen für das erfolgreiche ONLINE-Lernen
und die praktischen Übungen im Labor.
Die
Nachfrage nach dieser zusätzlichen Ausbildung übersteigt die vorhandenen
Ausbildungskapazitäten.
Drei
Klassen der Beruflichen Schulen Lampertheim können zur Zeit an der
Bildungsinitiative
Networking teilnehmen. Diese Zusatzausbildung ist auch für Außenstehende
offen. Drei Externe
machen davon Gebrauch.
Die
Ausbildung der Schüler ist "didaktisch-methodisch” in vier Semester
(280 Std.) aufgeteilt und wird
sowohl als Computer Based Training (CBT) als auch im Labor umgesetzt. Bei den
Laborübungen
setzen
sich die Schüler mit Netzkomponenten wie Routern,
Hubs und Switches oder verschiedenen Kabel- und Steckerarten auseinander,
installieren sie neu oder suchen Fehler. Der Unterrichtsstoff wird durch Theorie
(E-Learning), Praxis und Multimedia-Unterricht vermittelt.
Das
erste Semester legt vor allem die theoretischen Grundlagen zum besseren Verständnis
von Netzwerken. Im
Mittelpunkt steht dabei das Netzwerkmodell, das in sieben Schichten aufgeteilt
ist. Die Schüler der Beruflichen Schulen haben bereits das erste Kapitel des
ersten Semesters erfolgreich absolviert. Jetzt wird für das nächste Kapitel
gelernt und praktische Übungen zum Herstellen von Netzwerkkabeln stehen auf dem
Stundenplan.
Der
Abschluß der Ausbildung ist die Prüfung zum Netzwerkassistenten mit der
Zertifizierung
„Cisco Certified Network Associate (CCNA)“. Das Zertifikat von Cisco ist in
der Wirtschaft sehr begehrt
und ermöglicht dem Absolventen sehr gute Berufsperspektiven.
09. November 2001
Aufbau eines mobilen Racks
Teilnehmer des TNA/CCNA Kurses
bauen unter Anleitung des Elektromeisters
und Fachlehrers Arno Post ein mobiles Rack für das Cisco-Netzwerk-Labor auf.
Switches und Routers werden noch eingebaut, erst dann können die Teilnehmer mit
diesen Geräten im Labornetz arbeiten!
14. November 2001
Von der Theorie zur Praxis
Nach erfolgreichem Abschluss der ersten 4 ONLINE-Tests bei
CISCO von insgesamt 14 des ersten Semesters steht nun die Praxis etwas mehr im
Blickpunkt der Ausbildung.
Wichtige Grundlagen des Networking sind gelegt.
Aufgabe der Teilnehmer ist es nun, in einem Projekt den
Raum 1E der Beruflichen Schulen komplett zu vernetzen. Dazu gehören u.a. das
eigene Herstellen von Netzwerkkabeln der Kategorie 5, das Verlegen der Kabel
nach den vorgegebenen Standards, die vorhandenen Rechner zu konfigurieren, einen
oder zwei Server unter WINDOWS 2000 einzurichten, jedem Rechner eine eindeutige
Netzadresse zuzuordnen (IP-Nummer) und die PC´s dann im Rahmen einer sternförmigen
Netztypologie über einen Switch zu vernetzen. Wenn alles nach Plan läuft, dann
kann im nächsten Schulhalbjahr der Raum 1E für den EDV-Unterricht voll genutzt
werden.
Günter Kirchenschläger, Fachbereichsleiter EDV und
Administrator von 5 Computerräumen an den Beruflichen Schulen, ist für die
Teilnehmer der richtige Ansprechpartner.

15. April 2002
Erste Hürde zum Netzwerkassistenten
geschafft
Bildungsinitiative Networking an den Beruflichen Schulen erfolgreich
gestartet
Das Büffeln
hat sich gelohnt. Nach 15 erfolgreich teilgenommenen Online-Klausuren
Im
Mittelpunkt des ersten Ausbildungsabschnittes standen Netzwerkdesign,
strukturierte
Verkabelung, Technologie lokaler Netzwerke, das OSI-Modell sowie das Protokoll
TCP/IP.
Beim nächsten
Ausbildungsabschnitt sind die Themen Router-Konfiguration und Routerprotokolle
Die
Ausbildung ist auf 280 Stunden bzw. vier Semester ausgelegt. An den Beruflichen
Schulen wird
sie im Rahmen der Wirtschaftsinformatik bzw. zusätzlich zum Unterricht
als Wahlfach angeboten.
Das
Angebot ist auch für Externe offen. Für diese qualifizierte und
zukunftsorientierte Fachausbildung muss der Schüler gute bis sehr gute
Englischkenntnisse aufweisen, mindestens 16 Jahre alt sein und eine hohe
Motivation sowie Durchhaltevermögen mitbringen. Betreut werden die Schüler von
dem dafür ausgebildeten Netzwerkinstruktor V.M. Kietzmann sowie von dem
Netzwerkadministrator G. Kirchenschläger.
Das nach
aller Anstrengung erreichte Zertifikat (CCNA
Abschluss) genießt weltweite Anerkennung und ist eine hervorragende
Zusatzausbildung!

Das Zwischenzertifikat der Firma CISCO
Systems erhielten (von links):
Eric König, Marc Böhle, Silvia
Chiarenza, Björn Frederiks, Danny Schmitt, Marcel Beierle, Ting Hua,
Wolfgang
Lang und Tobias Kietzmann